Ministerin Barbara Ludwig: Museen sind attraktive Lernorte

"Museen müssen sich heute auf die veränderten Ansprüche eines breiten Publikums einstellen. Die Menschen sind interessiert, regelmäßige Museumsbesuche gehören allerdings nicht zu ihrem Lebensstil", sagte die Sächsische Staatsministerin der Wissenschaft und Kunst, Barbara Ludwig, heute (8. Mai) anlässlich der Eröffnung der Jahrestagung des Deutschen Museumsbundes in Leipzig. Die fortdauernde Aufgabe der Museen sei es, diesen neuen und interessierten Besucherschichten aufzuzeigen, warum sich der Weg ins Museum lohne, so Ministerin Barbara Ludwig weiter.

09.05.2006 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

Der Deutsche Museumsbund hat seine viertätige Jahrestagung unter das Thema "Museen gestalten Zukunft – Perspektiven der Museen im 21. Jahrhundert" gestellt. Kunstministerin Barbara Ludwig würdigte die besondere Rolle, die Museen in unserer Gesellschaft einnehmen: "Museen sind Erinnerungsspeicher und Orte, wo Altes am Gegenwärtigen befragt wird oder Neues gezeigt und zur Diskussion gestellt wird."

Deshalb – so die Ministerin weiter – sei es wichtig, dass Museen verstärkt als attraktive außerschulische Lernorte wahrgenommen würden. "Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst unterstützt institutionsübergreifend Initiativen zur stärkeren Integration der Museen in den Bildungssektor. Gemeinsam mit dem Kultusministerium wird beispielsweise derzeit an einem Projekt "Museen und Schule" gearbeitet", sagte Ministerin Barbara Ludwig.

Der Freistaat unterstützt seine mehr als 350 nichtstaatlichen Museen mit der Landesstelle für Museumswesen. Diese Service-, Beratungsinstitution steht sowohl den Museen und als auch ihren Trägern offen. Für die Förderung der nichtstaatlichen Museen stehen für 2006 rund 875.000 Euro im Landeshaushalt zur Verfügung.


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