Ortsnamen in Schulatlanten künftig auch friesisch
Auf Initiative Schleswig-Holsteins hat sich die Kultusministerkonferenz (KMK) dafür ausgesprochen, dass künftig in Atlanten und Materialien für den Schulgebrauch geografische Namen im Siedlungsgebiet der Friesen zweisprachig gedruckt werden können.
12.11.2004 Schleswig-Holstein Pressemeldung Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und GleichstellungDies hat Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave heute in Kiel mitgeteilt. Die Ortsbezeichnung solle dabei mit dem Zusatz der ortüblichen friesischen Bezeichnung versehen werden. "Dies ist ein wesentlicher Beitrag zur Pflege und Förderung der friesischen Sprache", freute sich die Ministerin und versprach: "Ich werde den Beschluss der KMK dem Verband der Schulbuchverlage zukommen lassen und darum bitten, bei Neuauflagen von Atlanten und kartografischen Unterrichtsmaterialien beide Schreibweisen zu berücksichtigen".
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