Positive Entwicklung des Welterbegebietes schreitet weiter voran

Eine positive Bilanz der Aktivitäten im Welterbegebiet zieht der er Initiativkreis der Staatssekretäre für das Welterbe Oberes Mittelrheintal. "Gemeinsam mit den Menschen vor Ort und den Kommunen haben wir einiges bewegt und weitere Entwicklungen angestoßen", sagte der Regierungsbeauftragte für das Welterbe Oberes Mittelrheintal, Kultur-Staatssekretär Roland Härtel.

17.12.2004 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur, Rheinland-Pfalz (bis 11/06)

Nach Härtels Einschätzung ist es gelungen, über die Grenzen von Rheinland-Pfalz hinaus das Interesse auf das Welterbegebiet zu lenken. "Der gute Zuspruch, den unser neu gestalteter Internetauftritt erfährt, ist nur ein Beleg dafür", meint Härtel. Erfreulicherweise wachse im Welterbegebiet selbst das Bewusstsein dafür, dass gemeinsame Initiativen über kommunale Grenzen hinweg notwendig sind, Dinge voran zu bringen. "Ich appelliere an alle, dies fort zu setzen", sagte der Regierungsbeauftragte, der zugleich Sprecher des Initiativkreises ist. Anspruchsvolle und unvergleichliche Angebote wie das ab dem nächsten Jahr stattfindende Musikfestival RheinVokal können laut Härtel dazu beitragen, das Interesse der Menschen am Mittelrhein weiter zu erhöhen.

Karl Peter Bruch, Staatssekretär des Innern und für Sport, sieht große Fortschritte bei der unter Federführung seines Hauses vollzogenen Gründung des Zweckverbandes "Welterbe Oberes Mittelrheintal". Der Zweckverband werde noch zu Beginn des nächsten Jahres seine Arbeit aufnehmen und - wie von den beteiligten Gemeinden gewünscht - seinen Sitz im Besucherzentrum auf der Loreley haben.

Walter Strutz, Staatssekretär für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, erwartet eine baldige Einigung der touristischen Organisation in der Region, um das touristische Marketing im Mittelrheintal zu verbessern. Durch die Steigerung der Förderhöhe für die Wiederbestockung brach liegender Weinbergsflächen (Drieschen) unterstütze sein Haus aktiv die Sicherung des Weinbaus und damit den Erhalt der Kulturlandschaft im Welterbegebiet.

Hendrik Hering, Staatssekretär für Umwelt und Forsten, freut sich über die Fortsetzung des erfolgreichen Programms zur Offenhaltung der Kulturlandschaft. "Wir können dieses wichtige Vorhaben im nächsten Jahr weiterführen. Das ist deshalb so erfreulich, weil wir damit entscheidend dazu beitragen, die einmalige Landschaft entlang des Mittelrheins zu erhalten", sagte er.

Unter den zahlreichen Projekten des Landes Hessen hebt Bernd Abeln, Staatssekretär für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, besonders die Initiative hervor, ein Bewusstsein für die Notwendigkeit und Möglichkeiten regionaltypischen Bauens im Welterbegebiet zu schaffen. "Angesichts der Bedeutung dieses Themas für das Mittelrheintal wollen Hessen und Rheinland-Pfalz weiterhin eng zusammenarbeiten", kündigte er an.

Eine enge Kooperation wurde auch für das vom Regierungsbeauftragten Roland Härtel angestoßene Vorhaben vereinbart, das Welterbe Oberes Mittelrheintal im Rahmen einer großen Ausstellung im nächsten Jahr in Peking zu präsentieren.

Der aus den oben genannten Staatssekretären bestehende Initiativkreis wurde im vergangenen Jahr gegründet. Er hat sich die Aufgabe gestellt, die Entwicklung des Welterbes zwischen Bingen/Rüdesheim und Koblenz voranzutreiben und die Aktivitäten, die in den Kommunen vor Ort zu leisten sind, zu unterstützen.


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