"Pro meritis scientiae et litterarum"

Die Einheit von Wissenschaft und Kunst hat Wissenschaftsminister Thomas Goppel bei der Verleihung der Auszeichnung "PRO MERITIS SCIENTIAE ET LITTERARUM" am Donnerstag in München unterstrichen.

06.10.2005 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

"Die Wissenschaft erklärt die Lebensumstände und bereitet den Boden für Innovation und Fortschritt. Die Kunst ist Ausdruck der menschlichen Schaffenskraft und führt den Menschen über die reine Zweckbestimmung hinaus", so der Minister. Kultur sei für den Menschen unverzichtbar, denn sie gebe Orientierung, fördere Innovation, baue Brücken zu anderen Ländern und schaffe Vielfalt. "Angesichts der atemberaubenden Fortschritte in den Naturwissenschaften sind die Geisteswissenschaften und die Kunst als kritische Begleiter sowie als Partner im interdisziplinären Dialog gefragt", sagte Goppel. Die Überreichung der Pro Meritis-Auszeichnung an Persönlichkeiten, die diesen Dialog in besonders herausragender Weise führen, sei deshalb zugleich auch ein Zeichen des Respekts und der Bestärkung für alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Künstlerinnen und Künstler in Bayern, so der Minister weiter. "Die Phantasie, die Entdeckerfreude, die Arbeit und das Engagement unserer Künstler und Wissenschaftler geben uns die Orientierung und die Ideen, die für unser Zusammenleben unentbehrlich sind", hob Goppel hervor.

Mit der Auszeichnung PRO MERITIS SCIENTIAE ET LITTERARUM ehrt Goppel in diesem Jahr fünf Persönlichkeiten für herausragende Verdienste in den Bereichen Forschung, Wissenschaft, Kunst und Kultur. Sie erhalten ein Kunstobjekt, das einer der bekanntesten bayerischen Goldschmiede und Designer, Professor Hermann Jünger, entworfen hat. Die in diesem Jahr Ausgezeichneten sind

  • Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Theodor Berchem (Alt-Präsident der Universität Würzburg, DAAD-Präsident)

 

  • Honorarprofessor Dr. h. c. Vicco von Bülow (bekannt als "Loriot")

 

  • Prof. Doris Dörrie (Hochschule für Fernsehen und Film München)

 

  • Äbtissin M. Laetitia Fech (Zisterzienserinnenabtei Waldsassen)

 

  • Prof. Dr. Anna-Elisabeth Trappe (Technische Universität München)

Bilder von der Preisverleihung


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