Schlaumäuse gewinnen PPP-Award

Die Initiative D21 e.V. und der Behörden Spiegel vergaben den 3. Preis des Public-Private-Partnership Awards für das Projekt "Schlaumäuse - Kinder entdecken Sprache".

28.05.2004 Pressemeldung Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Finanziert wird das Projekt durch Microsoft Deutschland mit Unterstützung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) zusammen mit dem Bundesmodellprogramm E&C, dem Cornelsen Verlag, UNICEF sowie der ComputerLernWerkstatt (CLW) der Technischen Universität Berlin. Bundesministerin Renate Schmidt hat die Schirmherrschaft über das Projekt.

Der stellvertretende Vorsitzende der Initiative D21, Wilhelm K. Barthelmeß, übergab die Auszeichnung am Dienstag im Rahmen der Messe "Effizienter Staat" in Berlin an Microsoft Deutschland-Chef Jürgen Gallmann. Zum zweiten Mal schrieben die Initiative D21 e.V. und der Behörden Spiegel den PPP- Award aus. Mit ihrem Preis zeichnen die Initiatoren einmal im Jahr die innovativsten Partnerschaften in den Bereichen der Bildung, der Förderung der IT-Nutzung, des eGovernment, der Förderung des Frauenanteils in IT-Berufen sowie der generellen Förderung der Internetnutzung aus. Die Jury zeichnete das Projekt aus, weil es vor allem benachteiligten Gruppen Zugang zu neuen Technologien gewährt sowie den Spracherwerb und die Medienkompetenz der Zielgruppe spielerisch fördert. Ziel ist die Förderung der Sprachkompetenz von Vorschulkindern im Alter von vier bis sechs Jahren mit Hilfe moderner Medientechnologie. Im Mittelpunkt stehen Kinder, die auf Grund ihrer räumlichen oder sozialen Rahmenbedingungen benachteiligt sind.

Im Rahmen der "Schlaumäuse" -Initiative hatte Microsoft Deutschland bundesweit 100 Kindergärten mit einem kindgerechten Tablet PC, Drucker und Modem sowie einer in Teilen eigens entwickelten Lernsoftware ausgestattet. Bereits im Herbst 2003 schulten erfahrene Medienpädagogen in zweitägigen Workshops mehr als 250 Erzieher der beteiligten Einrichtungen. Das Projekt wurde zwischenzeitlich auf weitere 100 Kindergärten ausgedehnt.


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