Schulbau 2005: Rund 108 Millionen für Schleswig-Holsteins Schulen
Das Schulbauprogramm 2005 und das Sonderprogramm Schulbau des Kommunalen Investitionsfonds (KIF-Sonderprogramm Schulbau) sind heute in Kiel vom Bildungsministerium veröffentlicht worden. Rund 108 Millionen Euro werden durch diese beiden Programme für die Schulen in Schleswig-Holstein mobilisiert. "Wir brauchen Schulen, die auch in baulicher Hinsicht modernen Anforderungen entsprechen. Viele Schulen in Schleswig-Holstein können mit diesem Geld erweitert, modernisiert oder saniert werden. Das ist eine Motivation für alle, die an Schule beteiligt sind. Von einem guten Zustand unserer Schulen profitieren in erster Linie unsere Kinder", sagte Bildungsministerin Erdsiek-Rave.
14.01.2005 Pressemeldung Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und GleichstellungDas Schulbau- und Sanierungsprogramm 2005 umfasst 240 einzelne Bauvorhaben mit einem Bauvolumen von rund 74,8 Millionen Euro. Den Schulträgern wurde aus dem kommunalen Schulbaufonds etwa 30,2 Millionen Euro zugewiesen. Gespeist wird dieser Fonds aus der Finanzausgleichmasse. Zudem beteiligen sich die Kreise an den Schulbauvorhaben der kreisangehörigen Kommunen. Die übrigen Kosten tragen die Schulträger. Auf der Grundlage einer von den Kreisen und Kreisfreien Städten eingereichten Prioritätenliste wurde das Schulbauprogramm 2005 entworfen. Der Schulbaubeirat, in dem Land, Kommunale Landesverbände und Investitionsbank zusammenarbeiten, hat diesem Entwurf nach Beratung zugestimmt.
Das vom Innenministerium bewirtschaftete KIF-Sonderprogramm Schulbau ist ein zusätzliches Instrument zur Finanzierung des Schulbaus in Form eines Darlehensprogramms. 43 Vorhaben mit einem Gesamt-Bauvolumen von rund 33,66 Millionen Euro sind für 2005 aufgenommen worden.
Die Ministerin wies darauf hin, dass in diesem Jahr für den Schulbau auch noch Mittel aus dem Zukunftsinvestitionsprogramms der Landesregierung zur Verfügung stehen. Bereits im letzten Jahr habe man sieben Millionen Euro aus diesem Programm für die Schulen bereit stellen können. Im laufenden Jahr stünden wiederum drei Millionen Euro zur Verfügung.
Einzelübersicht für die Kreise über die Programme in der Anlage (.pdf-Datei).
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