Schulsportwettbewerb Fußball

Die Förderung talentierter Nachwuchssportler wird im Freistaat Bayern weiterhin groß geschrieben. "Wir wollen in Sachen Nachwuchsarbeit im Sport auch in Zukunft ganz oben mitspielen. Deswegen bauen wir unser Förderangebot für junge Talente im Fußball und in anderen Sportarten schon zum nächsten Schuljahr aus", sagte Kultusstaatssekretär Karl Freller anlässlich des Landesfinales im Schulsportwettbewerb Fußball in Augsburg.

19.07.2004 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Junge Fußball-Talente werden besonders von der Ausdehnung des Wettbewerbs "Talente 2006 - Die FIFA WM in der Schule" profitieren, den die FIFA und das Organisationskomitee WM 2006 ins Leben gerufen haben. Schon heuer haben sich daran 256 Mannschaften im Rahmen von 17 Turnieren an verschiedenen Orten in Bayern beteiligt. "Bayern wird den Talentwettbewerb im nächsten Schuljahr als einziges Land flächendeckend ab der Kreisebene durchführen. Wir haben das Zuspiel der FIFA angenommen und daraus eine Steilvorlage für unsere Nachwuchsfußballer gemacht", sagte der Staatssekretär. Ergänzt wird der Wettbewerb in Bayern schon jetzt durch die Aktion "Talente brauchen Vorbilder". In ihrem Rahmen trainieren berühmte Nationalspieler von einst und heute mit dem Fußballnachwuchs aus den bayerischen Bezirken. "Für die Kinder und Jugendlichen ist es natürlich ein unvergessliches Erlebnis, wenn sie einmal mit den Großen des Fußballs kicken dürfen. Umgekehrt ergibt sich mit der Unterstützung durch erfahrene Ex-Profis eine hervorragende Möglichkeit zur frühzeitigen Sichtung und Förderung junger Fußballer", sagte Freller.

Eine zusätzliche Profilierung erhält das schon bisher sehr erfolgreiche Modell "Partnerschulen des Leistungssports", das im Verbund mit den Sportfachverbänden sowie dem FC Bayern, dem TSV 1860 München, dem 1. FC Nürnberg und der SpVgg Unterhaching an Schulen in München und Nürnberg umgesetzt wird und das der speziellen leistungssportlichen und schulischen Förderung von gegenwärtig ca. 700 besonders talentierten Schülerinnen und Schüler dient. "Für die Gymnasien unter den Partnerschulen des Leistungssports haben wir eine eigene Stundentafel entwickelt, die speziell auf die Rahmenbedingungen der nunmehr verkürzten achtjährigen Ausbildung am Gymnasium ausgerichtet ist. In den Jahrgangsstufen 8, 9 und 10 erhalten junge Fußball-Talente und Nachwuchssportler in vielen anderen Sportarten in Zukunft insgesamt 13 eigene Profilstunden", sagte der Staatssekretär. In der 8. Jahrgangsstufe seien 5 Stunden, in den Jahrgangsstufen 9 und 10 jeweils vier Stunden vorgesehen. "Mit dieser Profilierung an den Partnerschulen wird die Vereinbarkeit von Schule und Spitzensport auch im achtjährigen Ausbildungsgang gewährleistet sein. Das dokumentiert die Leistungsfähigkeit des achtjährigen Gymnasiums", sagte Freller.

Der Staatssekretär wies darauf hin, dass Bayern bei der Förderung junger Fußball-Talente schon bisher bestens aufgestellt gewesen sei. Allein die 134 Kooperationsprojekte mit dem Bayerischen Fußball-Verband im Rahmen des Modells "Sport nach 1 in Schule und Verein" sowie die Beteiligung von jährlich ca. 50.000 Teilnehmern und ca. 3500 Mannschaften aus mehr als 2000 Schulen am Schulsportwettbewerb Fußball bewiesen die bayerischen Erfolge in der Nachwuchsförderung. Beim diesjährigen Landesfinale traten 240 Schülerinnen und Schüler in 25 Mannschaften, darunter 9 Mädchenmannschaften, gegeneinander an.


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