Staatssekretär Böhm hält Festrede zum 50. Geburtstag des Winckelmann-Museums Stendal

Am 9. November 2005 um 17.00 Uhr feiert das Winckelmann-Museum in Stendal seinen 50. Geburtstag. Die Veranstaltung findet im Festsaal des Stendaler Rathauses statt. Staatssekretär Wolfgang Böhm hält in Vertretung von Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz die Festrede. Eine weitere Ansprache wird der Präsident der Winckelmann-Gesellschaft e.V., Prof. Dr. Max Kunze, an die Anwesenden richten. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von Mitgliedern des Blumenberg-consorts, die Musik des 18. Jahrhunderts auf originalen Instrumenten der Zeit zu Gehör bringen.

09.11.2005 Sachsen-Anhalt Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Böhm gibt in seiner Rede einen kurzen Abriss der Geschichte des Museums. Er betont dabei, dass sich das Winckelmann-Museum trotz seines relativ jungen Alters von 50 Jahren inzwischen zu einem der bedeutendsten kulturgeschichtlichen Museen Sachsen-Anhalts entwickelt habe und weit über die Region, vielfach auch in den internationalen Raum ausstrahle. In diesem Jahr habe das Winckelmann-Museum mit dem Jahresthema "Aufklärung und Kunst" die Projektleitung für das unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt stehende Landesprojekt "Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert" übernommen.

Böhm: "Mit der derzeit vorbereiteten Eröffnung des Kindermuseums im Winckelmann-Museum wird in Sachsen-Anhalt ab dem nächsten Frühjahr der Öffentlichkeit eine bisher einmalige Erweiterung übergeben. Als Vertreter des Kultusministeriums, das ja auch für die Bildung zuständig ist, begrüße ich dieses Vorhaben ganz besonders. Kindermuseen sind kulturelle Lernorte der besonderen Art. Sie bauen auf die Vermittlung von Zusammenhängen durch aktives Begreifen mit allen Sinnen und helfen so, die Vergangenheit zu erklären und die Gegenwart zu verstehen. Für Stendal als "Winckelmann-Stadt" besteht nun die großartige Chance, im Zusammenwirken mit der Winckelmann-Gesellschaft, das Winckelmann-Museum zu einem international bedeutsamen Museum mit Anziehungskraft für den deutschen und internationalen Tourismus, als kulturelle Bildungsstätte und zum Forschungszentrum zu Winckelmann und zur Antike weiter zu entwickeln."

Solche Bestrebungen, so der Staatssekretär weiter, fänden nicht zuletzt auch die tatkräftige, d.h. auch finanzielle Unterstützung, der Landesregierung Sachsen-Anhalts.


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