Stipendiaten der Kunststiftung Baden-Württemberg zeigen Abschlussarbeiten im Mannheimer Kunstverein

"Mit der Kunststiftung Baden-Württemberg und dem Mannheimer Kunstverein haben sich zwei bedeutende baden-württembergische Einrichtungen für zeitgenössische Kunst zu einem wichtigen Ausstellungsprojekt zusammengefunden." Mit diesen Worten würdigte Kunststaatssekretär Michael Sieber (MdL) die Zusammenarbeit der beiden Institutionen für die Ausstellung "Pole Position" im Mannheimer Kunstverein, die am 25. September eröffnet worden ist.

25.09.2004 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Bis zum 24. Oktober präsentiert die Kunststiftung Baden-Württemberg ausgewählte Arbeiten von zehn Stipendiaten des Jahres 2003 in den Bereichen Malerei, Plastik und angrenzenden Medien. Die zentrale Ausstellung löst das bisher praktizierte Modell der Wanderausstellung ab und zeigt die Werke in diesem Jahr ausschließlich im Mannheimer Kunstverein. Sieber begrüßte diese Lösung, die eine nachhaltigere Publikumsresonanz ermögliche und auch den Ansprüchen der fragilen und technisch anspruchsvollen Kunstwerke besser gerecht werde.

"Junge Kunstschaffende sollen auch weiterhin die Möglichkeit erhalten, durch ein Stipendium frei ihrer künstlerischen Arbeit nachzugehen", sagte Sieber. Deshalb sei es sein Ziel, die Einsparungen für Kunst und Kultur so erträglich wie möglich zu gestalten.

Besondere Bedeutung maß der Staatssekretär der Vermittlung von Kunst und Kultur in der Öffentlichkeit bei. Nur so könne letztendlich die Existenz von Künstlern gesichert werden. Sieber lobte daher die neuen und unkonventionellen Wege, die die Kunststiftung Baden-Württemberg und der Mannheimer Kunstverein gehen, um auf Kunst und Kultur aufmerksam zu machen. Die Kunststiftung Baden-Württemberg habe mit großem Erfolg eine Diskussionsreihe über die Beziehungen von Kunst und Wirtschaft unter dem Titel "Freundlich behauptet - Gespräche über Kunst und Wirtschaft" initiiert. Der Mannheimer Kunstverein nutze neben seinem Stammhaus seit mehreren Jahren auch Orte, an denen man keine Kunst vermuten würde. Sieber: "Dies ist ein kreativer Ansatz, um Kunst weiterhin in den Blick der Öffentlichkeit zu rücken."


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