Stipendiaten des Landes Brandenburg stellen Kunstwerke aus
Am Dienstagabend eröffnete Kulturministerin Prof. Dr. Johanna Wanka im Kunstmuseum Cottbus die traditionelle Stipendiaten-Ausstellung. Die Ausstellung präsentiert Werke von sechs brandenburgischen Künstlern, die in den Jahren 2004 und 2005 ein Arbeitsstipendium des Landes Brandenburg erhalten hatten.
22.08.2006 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg"Mit der Vergabe von Arbeitsstipendien fördert das Land Brandenburg seit 1994 individuelles künstlerisches Schaffen auch im Bereich Bildende Kunst. Die Stipendien werden dabei für bisher geleistete künstlerische Arbeit, Originalität und Kreativität vergeben. Sie sind somit Anerkennung, verfolgen aber auch das Ziel, Bildende Künstler in ihrer künstlerischen Weiterentwicklung zu unterstützen. Die Künstler haben durch das Stipendium die Möglichkeit, im eigenen Atelier für drei bis vier Monate eine neue Projektidee zu realisieren", so Ministerin Wanka in ihrem Grußwort.
Die von unabhängigen Fachjuroren ausgewählten Künstler zeigen in Cottbus ihre neuen Werke und ermöglichen damit Momentaufnahmen von unterschiedlichen künstlerischen Positionen im Land Brandenburg.
Michael Lüder arbeitete an seinem Fotoprojekt "Nachträume. Orte an der ehemaligen Berliner Mauer". Steffen Mühle entwickelte mit der Werkfolge "Frost 1" sein Prinzip der Verfremdung von Fotografien weiter und Frank Seidel experimentierte in der Werkreihe "Scheinwelten" mit der Glasbruchschmelze. Rainer Gottemeier wird anlässlich der Neubaueröffnung des Hans-Otto-Theaters die "sternenhimmelähnliche" Lichtinstalltion im Tiefen See von Potsdam temporär verankern. Die junge Fotografin Anne Heinlein beeindruckt durch ihre spezifische Sehweise auf die Ambivalenz von Individualität und Olga Maslo thematisiert menschliche Erfahrungen und Beobachtungen, denen sie mit intensiven Farbflächen und Schriftzeichen begegnet.
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