Untersuchung zur Lesekompetenz am 3. Mai 2005

Insgesamt 530 brandenburgische Grundschulen beteiligen sich an den Vergleichsarbeiten in der Jahrgangsstufe 2. Am Dienstag, 3. Mai 2005, werden die Lesekompetenz und die Lesegeschwindigkeit untersucht, am 2. Juni 2005 folgt die Vergleichsarbeit Mathematik (Bereiche: Zahlenverständnis, Rechnen, Geometrie, Sachrechnen). Die Bearbeitungsdauer für die beiden Vergleichsarbeiten beträgt jeweils 30 Minuten. Ein jetzt von den staatlichen Schulämtern verschickter Flyer informiert Eltern und Schüler über die Vergleichsarbeiten. Zusätzlich hat das MBJS ein Internet-Portal zu den Musteraufgaben und dem Flyer eingerichtet unter: [www.schulportal.brandenburg.de/members](http://www.schulportal.brandenburg.de/members).

08.04.2005 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

"Die Einführung von verbindlichen Vergleichsarbeiten am Ende der Jahrgangsstufe 2 ist neben der Umsetzung neuer Rahmenlehrpläne eine weitere Maßnahme zur Förderung der Leistungsfähigkeit der Grundschule. Die Grundschulen erhalten mit den Vergleichsarbeiten ein diagnostisches Instrument, das den Erfolg der Arbeit der Eingangsphase überprüft, indem die erworbenen Kompetenzen in der Schriftsprache / Lesekompetenz und in Mathematik festgestellt werden. Den Lehrkräften eröffnen sich somit verbesserte pädagogische und methodische Möglichkeiten, ihren Unterricht noch wirksamer zu gestalten", betont Minister Holger Rupprecht.

Insgesamt beteiligen sich 530 Grundschulen mit ca.18.300 Schülerinnen und Schülern. Darunter sind auch einige Grundschulen in freier Trägerschaft. Die Auswertung der Vergleichsarbeiten erfolgt in der Regel durch die Klassenlehrkräfte nach einheitlich vorgegebenen Bewertungsmaßstäben. Die Ergebnisse vermitteln den Lehrkräften und der Schulaufsicht, aber auch Eltern differenzierte Informationen darüber, ob und in welchem Maße Lernziele und Lerninhalte erreicht wurden. Alle Eltern erhalten nach der Auswertung durch die Lehrkräfte noch vor den Sommerferien eine individuelle Rückmeldung zu den Ergebnissen ihres Kindes. Durch die Zuordnung der Leistungen zu den drei unterschiedlichen Kompetenzstufen erfahren die Eltern etwas zu den Stärken und Schwächen in den Bereichen Lesekompetenz, Lesegeschwindigkeit und mathematische Kompetenz.


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