Wanka fordert Lehrer und Schüler auf, sich mehr anzustrengen

Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Johanna Wanka, will sich während ihrer einjährigen Amtszeit dafür einsetzen, dass Jugendliche in den Schulen besser auf die Arbeitswelt vorbereitet werden.

18.04.2005 Pressemeldung DIHK - Deutscher Industrie- und Handelskammertag

Dem IHK-Berufsbildungsmagazin "Position" sagte Wanka: "Das Ziel ist, Schul- oder Ausbildungsabbrüche von jungen Menschen zu verhindern." Am Ende der Schulzeit sollten Jugendliche mit klaren und realistischen Vorstellungen über ihre Zukunft entscheiden können.

Der mangelnden Ausbildungsreife von Schulabgängern solle, so Wanke weiter, mit einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft begegnet werden. Die Präsidentin schlug vor: "Projekte wie Schülerfirmen, Betriebspraktika oder Mentorenprogramme können den Jugendlichen mehr Einblick in die Arbeitswelt vermitteln."

Alle 16 Länder und die Kultusministerkonferenz unterstützten den Reformkurs mit einer ganzen Reihe von Maßnahmen: "Das Spektrum reicht von der Qualitätsentwicklung in Unterricht und Schule bis zum Ausbau der Ganztagsangebote", erklärte Wanka.

Sie kündigte zudem die Einführung einer gezielten Sprachförderung im vorschulischen Bereich sowie Verbesserungen bei der Aus- und Fortbildung der Lehrer an. Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz rief zugleich Lehrer, Schüler und Eltern auf, sich mehr anzustrengen. Wanka unterstrich: "Bei Fragen der Erziehung müssen alle ihre Einstellung und ihr Verhalten überprüfen."


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