Welttag des Buches:

Anlässlich des "Welttags des Buches" am 23. April fordert Bayerns Kunstminister Thomas Goppel eine Rückbesinnung auf die grundsätzliche Bedeutung des Lesens. Lesen als grundlegende Kulturfähigkeit sei "ein Leitfaden durch das Weltlabyrinth", diene zum Entziffern der Welt.

22.04.2005 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Das Erleben von Parallelwelten beim Lesen schaffe den im Alltag oft notwendigen Rückzugsraum und damit mehr Lebensqualität. "Lesen vervielfältigt unser Leben", sagte der Minister. In einer Zeit rückläufiger Lesebegeisterung komme den vielfältigen Angeboten zur Literaturvermittlung eine enorme Rolle zu. Goppel würdigte ausdrücklich die zahlreichen Veranstaltungen von Buchhandlungen und Verlagen zum Tag des Buches und ermutigte zu einer stärkeren Nutzung der vielen Möglichkeiten, Literatur zu begegnen. In Anlehnung an ein arabisches Sprichwort, demnach ein Buch wie ein Garten sei, "den man in der Tasche trägt", sprach der Minister von der blühenden "Leselandschaft Bayern". In den letzten Jahren sei ein buntes Spektrum von Festivals, Lesungen und Veranstaltungsreihen entstanden. Gelegenheit zum Kennenlernen der literarischen Vergangenheit gäben dieses Jahr zudem eine Fülle von Jubiläen - etwa zu Schiller, Stifter, Andersen, Ganghofer - die vielerorts mit großem Einfallsreichtum begangen würden.


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