Wolff: "Den Weg der Standardsetzung und Qualitätssicherung entschlossen weitergehen"

18 Schülerinnen und Schüler sind die Landesbesten des 36. Hessischen Mathematik-Wettbewerbs. Kultusministerin Karin Wolff und Dr. Albrecht Hallbauer, Vorstandsmitglied von Hessen-Metall, würdigten das Können der Jugendlichen, die aus den drei Runden des Wettbewerbs als Sieger hervorgegangen sind.

09.07.2004 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen

Wolff zeigte sich erfreut über die große Resonanz zum 36. landesweiten Mathematik-Wettbewerb, an dem in der ersten Runde, dem Schulentscheid, alle 8. Klassen, mit 61.000 Schülerinnen und Schülern aus 555 Haupt- und Realschulen sowie Gesamtschulen und Gymnasien des Landes teilgenommen hatten. "Die neue Transparenz trägt Früchte", sagte sie unter Hinweis darauf, dass infolge der erstmaligen Veröffentlichung aller Schulergebnisse im Internet im vergangenen Jahr die aktuellen Resultate besser geworden sind. "Die Schulen wissen jetzt, wo sie stehen und können gezielt nachsteuern. Das spornt an." Der in diesem Jahr erzielte Durchschnittswert ist höher und die Ergebnisse liegen dichter beisammen. Insbesondere haben schwächere Schulen besser abgeschnitten als im Vorjahr. "Auf dem Weg zu einheitlichen Bildungsanforderungen ist aber noch einiges zu tun. Deshalb müssen wir den Weg der Standardsetzung und Qualitätssicherung entschlossen weitergehen", so Wolff.

Hallbauer erklärte: "Die Gründe dafür, dass die Metall- und Elektro-Industrie in Hessen den Landeswettbewerb unterstützt, liegen auf der Hand: Der für Hessen so wichtige Wirtschaftszweig der Metall- und Elektroindustrie braucht qualifizierten Nachwuchs für seine Unternehmen, gute Auszubildende in den gewerblich-technischen Berufen, Ingenieure und viele versierte Mitarbeiter mit Wissen und Können - gerade auch in der Mathematik." Dieses Wissen und Können müsse in der Schule vorbereitet und angelegt werden. Ein Wettbewerb wie dieser fördere auch die Motivation.

Ausdrücklich lobte Hallbauer die Veröffentlichung der Ergebnisse: "Dies hilft Schülern und Eltern als Orientierung bei der Schulwahl, das hilft künftigen Ausbildungsbetrieben bei der Beurteilung der Qualifikation der Abgangsschulen - und dies fördert die Erkenntnis in den Schulen über deren tatsächlichen Leistungsstandard. Ich hoffe, dies fördert das Bestreben der Schulen, sich qualitativ noch weiter zu verbessern."

  • Anlage -
    Landessiegerinnen und Landessieger des 36. Hessischen Mathematik-Wettbewerbes
    Aufgabengruppe C (Hauptschulen und entsprechende Kurse der Gesamtschulen)

Aissa Benjamin Hermann-Hesse-Schule 63179 Obertshausen
Hartmann Kevin Johann-Heinrich-Alsted-Schule 35756 Mittenaar
Kugler Daniel Schule auf der Aue 64839 Münster
Massold Julia Haupt- und Realschule 63633 Birstein
Schmidt Dennis Johannes-Gutenberg-Schule 64579 Gernsheim
Schmidt Mike Johannes-Gutenberg-Schule 64579 Gernsheim

Aufgabengruppe B (Realschulen und entsprechende Kurse der Gesamtschulen)

Fischer Christoph Gesamtschule 35274 Kirchhain
Goldmann Matthias Luisenschule 34119 Kassel
Lamberty Dennis Mittelpunktschule 65468 Trebur
Luzin Olga Theodor-Litt-Schule 64720 Michelstadt
Mohrmann Sarah Werner-von-Siemens-Schule 63477 Maintal
Stegmann Tobias Gerhart-Hauptmann-Schule 63500 Seligenstadt

Aufgabengruppe A (Gymnasien und entsprechende Kurse der Gesamtschulen)

Chae Ju Hee Goethe-Gymnasium 60325 Frankfurt
Dittmann Moritz Main-Taunus-Schule 65719 Hofheim
Fechter Markus Gymnasium 63667 Nidda
Schnabel Elena Private Marienschule 65549 Limburg
Schütt Heiko Edith-Stein-Schule 64285 Darmstadt
Shi Xiahan Liebigschule 35390 Gießen


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