Wolff: "Gymnasien werden bei Förderung von Ganztagsangeboten nicht bevorzugt"
Kultusministerin Karin Wolff ist Vorwürfen der Opposition entgegengetreten, Gymnasien würden bei der Vergabe von Fördermitteln des Bundes für Ganztagsangebote bevorzugt. "Richtig ist, dass Schulen mit verkürztem gymnasialen Bildungsgang Mittel aus dem Investitionsprogramm ´Zukunft Bildung und Betreuung' beantragen können. Sie werden allerdings nicht vorrangig behandelt", stellte die Ministerin klar.
04.03.2005 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und ChancenWolff: "Unsere Position war und ist: Wir geben nur dort Geld für Ganztagsschule aus, wo ein echter Bedarf besteht. Das heißt, an einer solchen Schule wird nachmittags unterrichtet, es werden Hausaufgaben betreut oder Arbeitsgemeinschaften angeboten. Genau dies kommt auf manche Schule zu, wenn sie die gymnasiale Schulzeit von 9 auf 8 Jahre verkürzt. Dann wird mitunter auch nachmittags Unterricht stattfinden. Hier investieren wir gerne in den Ausbau von Schulküchen, Bibliotheken oder Sportanlagen."
Keine Kommentare vorhanden