(red) Alle Kinder sollen gemeinsam lernen, unabhängig von individuellen Fähigkeiten, von sozialer oder kultureller Zugehörigkeit. So sieht es die UN-Behindertenrechtskonvention vor. Ein Anspruch, der in der Kita noch am ehesten erfüllt wird. Denn in dieser Institution werden die großen Entwicklungsunterschiede der Kinder als selbstverständlich gesehen. Hier gibt es keine Noten, keine Zeugnisse und keine Abschulung. Das schlägt sich auch in den Zahlen nieder: So besuchen etwa drei Viertel aller Kinder mit besonderem Förderbedarf in Deutschland eine reguläre Kita. Das heißt auch: Die Fachkräfte müssen auf die Heterogenität in den Gruppen vorbereitet sein und jedes Kind individuell fördern. In der Kindergemeinschaft Sülztal gelingt dies seit Jahren. Wie, das erklärt die Leiterin der dortigen Kindertagesstätte, Gaby Rijntjes.
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09.02.2015
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