Am bekanntesten: Brockhaus und Rowohlt

(bikl/ots) Rechtzeitig zur Buchmesse wurde jetzt das aktuelle "Verlagsranking 2005", veröffentlicht. Danach kennen 91,5% der deutschen Buchkäufer Brockhaus - zumindest dem Namen nach. Aber auch Langenscheidt, Duden oder Falk - Verlage, die vielen schon seit der Schulzeit bekannt sind - kennen jeweils noch zwischen 85% und 90% der Buchkäufer.

18.10.2005 Artikel
  • © SWR

Ein anderes Ergebnis zeigt sich der Frage, welche Buchverlage die Deutschen spontan nennen können. Hier liegen belletristische Verlage auf den ersten Plätzen. Wie in den Vorjahren führt der Rowohlt-Verlag mit 31,8% das Bekanntheitsranking an, gefolgt von Heyne, Bertelsmann und Goldmann.

Interessant ist ein weiteres Ergebnis: Während die Buchkäufer bei der Auswahl eines Sach- oder Fachbuchs auch in starkem Maße den Verlag berücksichtigen, achten sie bei Romanen kaum auf den Verlag. Hier zählen Autor, Covergestaltung oder Titel bei der Kaufentscheidung ungleich stärker.

Die Ergebnisse basieren auf dem aktuellen "Verlagsranking 2005", das vom Düsseldorfer Marktforschungsinstitut Innofact AG jetzt vorgelegt wurde. Für diese größte jährliche Branchenbefragung zu Bekanntheit und Image der deutschen Buchverlage wurden auch in diesem Jahr wieder knapp 2.000 Buchkäufer befragt.


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