Arme Kinder sind gesundheitlich und bildungsmäßig benachteiligt
29.10.2011 Artikel
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Die Feststellung in dem Beitrag von Stefan Schweiger in dem Beitrag der "Apotheken-Umschau" "Die ungesunde Schere" verweist zunächst allgemein darauf, dass Deutschland zwar ein reiches Land mit einem hochentwickelten Wohlfahrtsstaat sei. Trotzdem sind ärmere Menschen häufiger krank und sterben früher.
Die Unterschiedlichkeit der Lebenserhältnisse wird dabei nicht nur daran deutlich, dass Lebenserwartung eines Jungen, der in Tübingen zur Welt kommt bei 80,1 Jahren liegt, während die eines Jungen in Stralsund 6 Jahre kürzer ist und bei 74,1 Jahren liegt.
Untere Schichten tragen höhere Gesundheitsrisiken. Krank macht vor allem die fehlende Arbeit. Auf 1.000 Arbeitslose entfielen 1.572 Krankheitstage, während berufstätige Ingeniere 541 Arbeitstag krank waren.
Auswirkungen hat dies auf Kinder in vielfältiger Weise. Es macht deutlich, dass Gesundheit ein Teil des Wohlbefinden eines Menschen ausmacht damit auch seine Bildungsbiographie bestimmt.
Den Beitrag hat die "apotheken-umschau" freundlicherweise gesondert zur Verfügung gestellt.
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- Apotheken Umschau
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