Bildungsminister Rupprecht nimmt heute an der Eröffnung des Eltern-Kind-Zentrums (ELKIZE) der AWO in Potsdam teil

Bildungsminister Holger Rupprecht nimmt heute an der Eröffnung des Eltern-Kind-Zentrums (ELKIZE) der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in der Kita "Pfiffikus" in Potsdam teil. Das neue Eltern-Kind-Zentrum, strebt eine enge Kooperation mit dem Regionalarbeitskreis Jugendhilfe Stern/Drewitz/Kirchsteigfeld und dem "Lokalen Bündnis für Familien" an. Als Besonderheit gibt es in diesem Potsdamer Eltern-Kind-Zentrum eine Kiezküche, die für einen geringen Kostenbeitrag bei Bedarf eine Mittagsmahlzeit für die Kinder der Umgebung anbietet. Im Eltern-Kind-Zentrum engagieren sich auch ehrenamtliche Spielplatzpaten. Familien aus dem Wohnumfeld können künftig den Abenteuerspielplatz und den Naturerlebnisgarten über die üblichen Öffnungszeiten hinaus nutzen.

10.10.2006 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Für das Modellprojekt Eltern-Kind-Zentren stehen im Land Brandenburg in diesem und im nächsten Jahr insgesamt 398.000 Euro zur Verfügung. Mit dem Geld werden modellhaft Kindertagesstätten, Krippen, Horte oder andere geeignete Einrichtungen, die regelmäßig von Familien besucht werden, zu Eltern-Kind-Zentren ausgebaut. Die Zentren sollen zu Netzwerken werden, die Kitas, Schulen, Kinderärzte, Gesundheitsämter und viele andere, die mit Familien zu tun haben, verbinden und den Familien bei Bedarf schnell Hilfe anbieten.

"Familien und Kinder sind die Zukunft unseres Landes. Die Verbesserung und Schaffung von familien- und kinderfreundlichen Rahmenbedingungen sind deshalb wichtige Investitionen. Die Eltern-Kind-Zentren, von denen in den letzten Monaten in Umsetzung des familienpolitischen Maßnahmepakets der Landesregierung bereits einige ihre Arbeit aufgenommen haben, sind dafür ein wichtiger Baustein," betont Bildungsminister Rupprecht.

Vorrangiges Ziel der Eltern-Kind-Zentren ist die bessere Erreichbarkeit von Diensten und Leistungen für die Familien. Dabei soll das Eltern-Kind-Zentrum ein Angebot für alle Familien sein, das für sämtliche Belange der Familien offen ist und das sie im Alltag begleitet. Die Kommunen werden mit der Landesförderung angeregt und aufgefordert, ihre familienunterstützenden Angebote gegebenenfalls neu zu strukturieren und auszubauen. In einer Ausschreibung unter den Jugendämtern zu den künftigen Standorten wurden 40 Konzepte freier und öffentlicher Träger eingereicht, aus denen 15 Standorte in 12 Jugendamtsbereichen ausgewählt wurden.


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