Die in der ersten Reihe lesen mehr
(bikl) Wer viel fernsieht, der liest wenig. Eine Binsenweisheit, sollte man meinen. Allerdings, so berichtet die aktuelle Ausgabe Fachzeitschrift Media Perspektiven, zeigen sich hier bei genauerer Betrachtung interessante Unterschiede.
21.02.2005 ArtikelUntersucht wurden diese Themen im Rahmen einer Repräsentativbefragung des ZDF in Zusammenarbeit mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels im Zeitraum vom 31. August bis 7. September 2004. Insgesamt wurden 1 246 Personen ab 14 Jahren in Deutschland nach ihrem Leseverhalten in der Freizeit befragt, also nach Themen wie Leseintensität, Genrepräferenzen oder Entscheidungsempfehlungen bei der Lektürewahl.
Aktuelle Befragung
Vom 31. August bis 7. September 2004 hatte das ZDF in Zusammenarbeit mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels eine Repräsentativbefragung durchgeführt. Insgesamt wurden 1 246 Personen ab 14 Jahren in Deutschland nach ihrem Leseverhalten in der Freizeit befragt, also nach Themen wie Leseintensität, Genrepräferenzen oder Entscheidungsempfehlungen bei der Lektürewahl. Ein wichtiger Aspekt der Untersuchung war außerdem das Verhältnis zwischen Lesen und Fernsehen.
Demnach lesen nämlich regelmäßige Nutzer öffentlich-rechtlicher Programme häufiger als jene, die das Angebot von Privatsendern nutzen. 26 Prozent der Befragten, die öffentlichrechtliches Fernsehen bevorzugen, gaben an, (fast) täglich zu lesen. Bei Nutzern der privaten Programme waren dies lediglich 19 Prozent.
Buchtipps aus der Glotze
Immerhin kann Fernsehen sich auch positiv aufs Lesen auswirken: Ein Drittel der Befragten lässt sich nämlich durch Literatursendungen im Fernsehen auf Bücher aufmerksam machen. Auch dies gilt wiederum deutlich mehr für Seher öffentlich-rechtlicher Programme (39 %) als für Nutzer, die bevorzugt private Programme anschauen (27 %).
Weiterführender Link:
Bücher und Lesen als Freizeitaktivität, Beitrag aus der Fachzeitschrift Media Perspektivent (.pdf-Format)
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