GEW M-V begrüßt Verbesserungen im KiFöG
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Mecklenburg-Vorpommern begrüßt anlässlich der heutigen abschließenden Beratung zur Novellierung des Kindertagesförderungsgesetzes (KiföG MV) im Landtag den weiteren Schritt bei der Verbesserung der Fachkraft-Kind-Relation in den öffentlichen und freien Kitas.
19.06.2013 Pressemeldung GEW Mecklenburg-Vorpommern"Mecklenburg-Vorpommern hat bundesweit einen der schlechtesten Betreuungsschlüssel. Dies wirkt sich auf die Qualität von Bildung und Erziehung aus, das hat die Landesregierung erkannt und handelt - wenn auch aus unserer Sicht noch nicht weitgehend genug.", so die GEW-Landesvorsitzende Annett Lindner.
"Wir haben die Landesregierung und die Fraktionen im Landtag zu einer weiteren schrittweisen Senkung der Fachkraft-Kind-Relation noch in dieser Legislatur gefordert." Neben dem Betreuungsschlüssel ist endlich eine faire Bezahlung in den meisten Kitas ein wichtiger Punkt, der auch durch das KiföG geregelt werden kann.
"Die Politik ist für eine faire Bezahlung der Erzieherinnen verantwortlich. Hier vermissen wir eine stärkere Verpflichtung zur Tariftreue im Gesetz, die für bessere Löhne sorgen könnte.", so Annett Lindner weiter. "Löhne im Niedriglohnbereich sind leider weiterhin keine Ausnahme, sondern Realität." Die Sicherung unserer guten Fachkräfte in M-V ist für die Gewerkschaft besonders wichtig. "Wir brauchen eine realistische Ausbildungsplatzanalyse, die in einer Planung in den Fachschulen niederschlägt. Die Struktur der Ausbildung muss im Land mit allen Beteiligten diskutiert werden, hier gehören Sozialpartner, Fachpraxis und die kommunalen und freien Träger an einen Tisch.", fordert Annett Lindner, GEW-Landesvorsitzende. Die Finanzierung der Kitas muss aus Sicht der GEW neu strukturiert werden. "Wir unterstützen die Idee der Einrichtung eines ExpertInnengremiums für die Weiterentwicklung des KiföGs", so die GEW-Vorsitzende. Dieses könnte zur Verstetigung der Kommunikation beitragen.
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