Gutes Fernsehen - Schlechtes Fernsehen
(bikl/wdr) Ein amerikanisches Forscherteam will jetzt die Spätfolgen frühkindlichen Fernsehkonsums ausgemacht machen: Vor allem für Kinder unter drei Jahren wirke sich der Fernsehkonsum später in der Schule negativ aus. Fernsehen zwischen dem dritten und fünften Lebensjahr fördere dagegen zumindest die Lesefähigkeit und das Kurzzeitgedächtnis, so berichtet die WDR5-Wissenschaftssendung Leonardo.
05.07.2005 ArtikelAus den Daten einer großen Erhebung zur Entwicklung, zum Familienhintergrund und zu den kognitiven Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen, so Leonardo weiter, hatten Frederick J. Zimmerman und Dimitri A. Christakis von der University of Washington ihre Erkenntnisse gewonnen. Insgesamt waren Daten von über 11.000 Kindern seit 1986 erfasst worden. Dabei hatten die Wissenschaftler 1.797 Fälle genauer untersucht und die Angaben zu den kognitiven Fähigkeiten der Kinder in bestimmten Zeitintervallen analysiert.
Eltern sollen also nicht bloß darauf achten, dass Kinder unter drei Jahren möglichst wenig vor der Flimmerkiste sitzen, sondern, so die Empfehlung der amerikanischen Forscher, bei den Drei- bis Fünfjährigen darauf achten, dass sie möglichst gehaltvolle Sendungen im Fernsehen sehen.
Link:
www.wdr5.de/sendungen/leonardo.phtml
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