Henkel gegen Aufteilung des Bundesbildungsministeriums
(bikl/idw) Der Präsident der Wissenschaftsgemeinschaft Leibniz, Prof. Dr.-Ing. E.h. Hans-Olaf Henkel hat sich gegen Pläne der künftigen Koalitionsregierung gewandt, Aufgabenbereiche des Wissenschaftsministeriums in das Wirtschaftsministerium zu transferieren.
28.10.2005 ArtikelDies sei unsinnig, erklärte Henkel gestern bei einem Besuch der IWF Wissen und Medien gGmbH in Göttingen, dem Leibniz-Institut für Medien in der Wissenschaft.
Man könne anwendungsbezogene und Grundlagenforschung nicht auseinander reißen, da ein Forscher zu Beginn seiner Arbeit nicht wissen könne, was am Ende dabei heraus komme. Außerdem müssten dann in Brüssel bei der Europäischen Union Vertreter zweier deutscher Ministerien vorstellig werden, um deutsche Wissenschaftsinteressen zu vertreten.
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