Kleine Kinder brauchen gute Krippen
Die Bildungsgewerkschaft GEW macht sich für eine Qualitätsoffensive in der frühkindlichen Bildung stark. "Die Diskussion darf nicht auf den Ausbau der Plätze und deren Finanzierung reduziert werden. Die Eltern werden die Krippen nur akzeptieren, wenn dort gute Bedingungen garantiert werden. Dafür brauchen wir gut ausgebildete Erzieherinnen und kleine Gruppen mit maximal fünf Kindern pro Fachkraft und viel Zeit für Vor- und Nachbereitung. Kommunen und die Landesregierung dürfen nicht auf Billiglösungen setzen", sagte am Montag (01.10.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).
01.10.2007 Baden-Württemberg Pressemeldung GEW Baden-WürttembergDahlem erinnerte daran, dass die Ministerpräsidenten im Rahmen der Föderalismusreform betont hätten, dass die Länder sogar ohne Geld des Bundes ein gutes Bildungssystem schaffen können. "Mit dem Ausbau guter Kinderkrippen kann das Kinderland Baden-Württemberg seine Handlungsfähigkeit belegen", so Dahlem.
Weitere Informationen: www.gew-bw.de
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