Leseförderung: Comics und Dichter-Nationalmannschaft

(bikl) Am 20. Oktober um 13 Uhr diskutieren Fachleute im Comicforum auf der Frankfurter Buchmesse, welche Chancen Comics bieten, um die Lust an Büchern zu fördern.

12.10.2005 Artikel
  • © SWR

Als "Schundheftchen" abqualifiziert hatten Comics früher einen schweren Stand – aber sie wurden gelesen. Im BÖRSENBLATT-Forum auf der Frankfurter Buchmesse diskutieren Fachleute, welche Chancen Comics bieten, um bei Kindern und Jugendlichen die Lust an Büchern zu fördern. Teilnehmer der Podiumsrunde "Visa nach Pisa – Comics als Mittel zur Leseförderung" am 20. Oktober um 13 Uhr (Halle 3.0, F 166) sind Ursula Christ, Schulamtsdirektorin für Grundschulen in Frankfurt, Carlsen-Geschäftsführer Klaus Kämpfe-Burghardt, Stefan Trautner von der Buchhandlung Ultra-Comix in Nürnberg und Sonja Lebert von der Fachstelle für Büchereiarbeit des Bischöflichen Ordinariats Limburg.

Derweil versucht sich die ZEIT mit einer anderen Art von Leseförderung. Zur Einstimmung auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 stellt sie unter Anleitung des Autors Raoul Schrott eine deutsche Dichter-Nationalmannschaft auf. In der LEBEN-Kolumne "Dichter am Ball" werden beginnend mit der Ausgabe der ZEIT Nr. 41 vom 6. Oktober 2005 dreiunddreißig bisher unveröffentlichte Gedichte zum Thema Fußball erscheinen. Als erster Dichter versucht sich Robert Gernhardt mit "König Fußball - Ein Akrostichon-Sonett, verfasst in der dunklen Zeit des Schiedrichterskandals". Es schreiben u.a. die Schriftsteller F.W. Bernstein, Peter Esterházy, Ulla Hahn, Ludwig Harig, Marion Poschmann, Uwe Tellkamp, Urs Widmer und Wolf Wondratschek.


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