Mehr Bilderbücher

(bikl) Leseförderung müsse als eine der wichtigsten Aufgaben unserer Gesellschaft begriffen werden, schreibt Klaus Willberg, Leiter des Thienemann Verlags und seit 2003 Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen (AvJ) in der aktuellen Ausgabe des Börsenblatts.

04.05.2005 Artikel
  • © Ravensburger

Weniger als ein Buch im Jahr

Pro Jahr, so rechnet Willberg vor, würden in Deutschland pro Kind unter sechs Jahren etwa 0,3 Bilderbücher verkauft. Und in nur einem Drittel aller Haushalte mit Kindern im Vorlesealter werde vorgelesen.

Bildung und Ausbildung, so der Verleger, "sind die wichtigsten Ressourcen, die wir haben - sie setzen voraus, dass unsere Kinder lesen können." Schon heute könnten 20 Prozent der jungen Menschen nicht in Ausbildungsberufe vermittelt werden, weil sie nicht einmal die Mindestanforderungen dafür mitbrächten.

Gesellschaftspolitische Aufgabe

Seine Schlussfolgerung: "Leseförderung wird noch immer als kulturpolitische Aufgabe begriffen. Sie ist aber eine gesellschaftspolitische - mit unmittelbarer Bedeutung für das wirtschaftliche Wohlergehen unseres Landes."

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[Beitrag im Börsenblatt (pdf)]


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