Mit fünf Millionen Euro für 'Wissensfabriken' wollen Unternehmen Bildung fördern

(bikl) Die technische und naturwissenschaftliche Bildung von Kindern in Deutschland will ein Zusammenschluss von Unternehmen jetzt verbessern.

26.01.2005 Artikel

Als ein erstes Projekt dieser "Wissensfabrik" nannte der Vorstandschef des Chemiekonzerns BASF, Jürgen Hambrecht, heute in Berlin Schulpartnerschaften. Bis Mitte 2006 sollten von den Firmen aus allen Branchen rund 1000 dieser Zusammenarbeiten geschlossen werden. Die BASF als eines von neun Gründungsmitgliedern will im ersten Jahr fünf Millionen Euro dafür einsetzen. Bereits bis Ende dieses Jahres sollen insgesamt 100 Firmen für den lockeren Zusammenschluss gewonnen werden. "Ein Schwerpunkt wird die Förderung der Lese-, Schreib- und Rechenkompetenz der Schüler sein", sagte Hambrecht. Zudem solle technisches Verständnis und naturwissenschaftliches Denken bereits bei Kindern zwischen vier und acht Jahren angeregt werden. Erfahrene Fachkräfte sollen später jungen Unternehmertalenten bei Gründungen helfen.

"Wir wollen nach Kräften mithelfen, dass Deutschland bei Wissen und Know-How in der Spitzenklasse mitspielt", betonte Hambrecht. Fakt sei allerdings, dass der Standort vor allem im Ausland viel besser angesehen sei als in Deutschland über ihn geredet werde.

Weiterführender Link

www.wissensfabrik-deutschland.de


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