Presseerklärung
Der Streik gegen die Erhöhung der Arbeitszeit und für den Erhalt eines Flächentarifvertrages in den Ländern geht in die achte Woche. Der Bremer GEWVorstandssprecher Gloede-Noweck: "Damit hat er sich zum längsten Streik im Öffentlichen Dienst seit knapp 100 Jahren entwickelt."
28.03.2006 Bremen Pressemeldung GEW BremenDie Arbeitgeber zeigen sich zwar in den Medien zerstritten, halten aber gemeinsam an ihren Zielen fest:
- Diktat der Arbeitszeit
- Weniger Geld
- Zerschlagung tarifvertraglicher Regelungen
- Sie nehmen bewusst weitere Arbeitslosigkeit und damit weitere Verdichtung der Arbeit in Kauf.
Die Folgen für die Arbeitsplätze in Schulen und KiTas werden dramatisch sein! Um ihrem Unmut Luft zu machen, trafen sich heute um 12.00 ca. 500 angestellten Kolleginnen und Kollegen des öffentlichen Dienstes zu einer "kämpferischen Mittagspause" auf dem Marktplatz.
GEW Landesvorstandssprecher Gloede-Noweck erklärte, dass die Kampfbereitschaft der Gewerkschaften ungebrochen sei. Vom Bremer Senat forderte er den Verzicht auf eine Öffnungsklausel im einheitlichen Tarifvertrag.
Für ver.di erklärte Anja Felstehausen, dass am Montag die Schulhausmeister in einer Urabstimmung ebenfalls ein deutliches Signal in Richtung Streik gegeben haben. Gemeinsam mit den angestellten Lehrerinnen und Lehrern werden sie morgen die Gesamtschule-West bestreiken.
Im Anschluss daran fahren alle gemeinsam zur zentralen Streikveranstaltung von GEW, GdP und ver.di nach Hannover. In Absprache mit dem Kollegium der GSW wurde vereinbart, für unbetreute Schülerinnen und Schüler einen Notdienst vorzuhalten.
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