Schweizer wollen mit großer Mehrheit eine einheitliche Volksschule
(bikl) Eine überraschend große Bereitschaft zu Reformen zeigten 14 000 Teilnehmer der im Herbst durchgeführten Umfrage von "Perspektive Schweiz". Die Auswertung der Daten wurde heute veröffentlicht und belegt, dass eine satte Mehrheit von 87 % die Ausbildung ihrer Kinder während der obligatorischen Schulzeit in allen Kantonen vereinheitlicht sehen wollen.
17.01.2005 ArtikelWeitere 70 % wünschen die Unterrichtung einer ersten Fremdsprache schon in der 2. Primarklasse und 59 % begrüßen es, wenn die Kinder bereits im Kindergarten spielerisch und einzeln lernen würden.
Mehr Effizienz im Bildungsbereich versprechen sich 53 % der Schweizer auch von einer wenigstens zum Teil leistungsabhängigen Bezahlung der Lehrpersonals.
Die Online-Umfrage wurde durchgeführt im Rahmen des Projekts "Perspektive Schweiz" und ist ein Teilprojekt von "Vernunft Schweiz", einer Initiative unter dem Patronat von Alt-Bundesrätin Ruth Metzler, SVP-Präsident Ueli Maurer, CVP-Präsidentin Doris Leuthard und Ex-FDP-Präsident Rolf Schweiger. Der Verein will laut eigenen Angaben neutral und unabhängig über aktuelle politische Themen informieren.
Die vollständigen Ergebnisse der Studie können abgefragt werden unter:
www.perspektive-schweiz.ch/presse/
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