Vorbildliche Pädagogik und strenge Zuwanderungspolitik
(bikl/ZEIT) Kanada, das ist bekannt, steht im PISA-Ranking an der Spitze. Doch warum? Ganz einfach: Das gute Abschneiden der meisten kanadischen Provinzen hängt vor allem mit den weitaus besseren Leistungen von Einwandererkindern und Schülern aus sozial schwächeren Schichten zusammen. Sie erfahren an Kanadas Schulen eine gezieltere Förderung.
10.08.2005 Artikel"In Deutschland ist es genau umgekehrt. Fast nirgendwo sonst fallen Schüler aus Einwanderfamilien so oft durchs Raster wie in Deutschland", schreibt Die ZEIT in ihrer morgigen Ausgabe und begibt sich vor Ort in Kanada auf Spurensuche. "Wir feiern unsere Unterschiedlichkeit", wird die Direktorin einer kanadischen Grundschule zitiert. Und: "Das Wort Toleranz benutzen wir nicht. Das klingt zu negativ. Bei uns reden wir von gegenseitiger Akzeptanz."
Allerdings, so DIE ZEIT, sei der kanadische Schulerfolg nicht nur "gutmenschelnden Pädagogen zu verdanken" sondern vor allen Dingen einer knallharten Einwanderungspolitik, bei der sich Kanada seine Einwanderer nach ökonomischen Gesichtspunkten aussuche. Der komplette Beitrag erscheint in der morgigen Ausgabe der ZEIT.
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