Wer wird in Deutschland eigentlich Lehrer?
(bikl/ots) - In der Nacht auf Montag, den 6. Juni 2005 wollen sich Peter Sloterdijk und Rüdiger Safranski um 0.10 Uhr in der ZDF-Sendung "Das Philosophische Quartett" in das Dickicht der deutschen Bildungsmisere begeben.
03.06.2005 ArtikelDabei geht es um Fragen wie: "Wer wird in Deutschland eigentlich Lehrer?" "Wer prüft ihre pädagogische Eignung?" und: "Warum werden Lehrer nicht leistungsorientiert besoldet?"
Schöpferische Kräfte freisetzen
Wir seien in Deutschland immer noch auf der Suche nach einem gesellschaftlichen Konsens, der Kindern und Jugendlichen zu Glück und Bildung durch schulische Anstrengung und Disziplin verhielfe, so Peter Sloterdijk. Die Leitfiguren, die Vermittler von Bildung und Glück, könnten in einer Zeit, in der die Elternhäuser in der Erziehung mehr und mehr versagen, nur die Lehrer sein. Doch sie seien immer weniger in der Lage, durch Zuneigung und Autorität die schöpferischen Kräfte in den jungen Menschen freizusetzen und ihnen zu vermitteln, wie das Lernen zu lernen sei.
Das Elend der deutschen Schule manifestiere sich in einer Lähmung durch Partei- und Einzelinteressen, die verhinderten, dass Erziehung und Bildung die absolute Priorität genießen dürfen - so die Moderatoren.
Gäste: Bueb und Langenscheidt
Zusammen mit den Gästen Bernhard Bueb, dem Leiter des Internats Schloss Salem, und Florian Langenscheidt, dem Lexikonverleger und Bildungsexperten, will die philosophische Runde auch über Wege aus der Misere diskutieren.
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