165 Millionen Euro für Bau und Sanierung sächsischer Hochschulen

Das Kabinett hat in seiner heutigen Sitzung (22.2.) beschlossen, welche Hochschulbau-Projekte dem Bund zur Mitfinanzierung gemeldet werden. Barbara Ludwig, Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst: "Wir wollen die sächsische Hochschullandschaft in ihrer Leistungsfähigkeit stärken – der Ausbau und die Modernisierung unserer Hochschulen gehören dazu. Der Freistaat stellt in diesem Jahr dafür im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe 165 Millionen Euro bereit."

22.02.2005 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

Schwerpunkt der Bauvorhaben ist die Neugestaltung des Leipziger Universitätskomplexes am Augustusplatz mit dem Neubau des Hauptgebäudes, des Großen Hörsaals und der Aula, dem Neubau des Institutsgebäudes Wirtschaftswissenschaften und der Sanierung und Modernisierung des Seminargebäudes. Für diese Baumaßnahmen, die teilweise bereits begonnen haben, sind insgesamt 140 Millionen Euro vorgesehen. Der Komplex soll bis zum 600jährigen Universitätsjubiläum im Jahr 2009 fertig gestellt sein. Als weiterer Schwerpunkt werden dem Bund die Bauvorhaben an der Technischen Universität Chemnitz (Reichenhainer Straße) gemeldet. Hier soll u. a. der Adolf-Ferdinand-Weinhold-Bau saniert und umgebaut werden sowie ein Neubau für das Institut für Physik entstehen. Für den Um- und Ausbau an der TU Chemnitz sollen in der Zeit bis zum Jahr 2009 insgesamt 81 Millionen Euro investiert werden.

Die Anmeldung zum 35. Rahmenplan für den Hochschulbau beim Bundesministerium für Bildung und Forschung ist Voraussetzung dafür, dass der Bund die geplanten Projekte mitfinanziert. Grundlage dafür ist das Gesetz über die Gemeinschaftsaufgabe Ausbau und Neubau von Hochschulen (Hochschulförderungsgesetz). Voraussichtlich im Sommer wird auf Bundesebene über die Anmeldungen der Länder entschieden.


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