Fördergeld

2,5 Millionen Euro für Programm "Forschung für die Praxis"

Wissenschaftsminister Boris Rhein hat heute mitgeteilt, dass die Landesregierung die Förderung der Kampagne "Forschung für die Praxis" fortsetzt. Bis 2020 stehen hierfür weitere 2,5 Millionen Euro bereit.

25.02.2016 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Die Kampagne stärkt die praxisnahe Forschung an den fünf hessischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften. Dazu gehören die Hochschule Darmstadt, die Frankfurt University of Applied Sciences, die Hochschule Fulda, die Technische Hochschule Mittelhessen und die Hochschule RheinMain. Auch die Hochschule Geisenheim University als Hochschule neuen Typs ist einbezogen.

Bisher 3,75 Millionen Euro vom Land

Wissenschaftsminister Boris Rhein: "Das Programm erleichtert die enge Zusammenarbeit der Hochschulen mit der Wirtschaft und den öffentlichen Auftraggebern. So entstehen Lösungen für industrielle, wirtschaftliche und gesellschaftliche Probleme. Der hessischen Landesregierung ist es sehr wichtig, diese anwendungsnahe Forschung vor Ort zu unterstützen. Deswegen setzen wir die Förderung fort."

Das Land Hessen hat "Forschung für die Praxis" von 2008 bis 2015 mit insgesamt 3,75 Millionen Euro unterstützt. Zur Kampagne gehören auch ein Forschungspreis und Weiterbildungen. Kernstück ist aber das Forschungsförderprogramm. Die Projekte dafür wählt eine Jury aus, in der auch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst vertreten ist. In den vergangenen Jahren starteten die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften insgesamt 77 Einzel- und Verbundprojekte aller Fachrichtungen.

Neue Forschungsvorhaben 2016

Auch in diesem Jahr kommen neue Forschungsvorhaben hinzu. Zum Beispiel beginnen Wissenschaftler der Hochschule RheinMain und der Hochschule Fulda das Projekt "Smart Multicodal Graphics Search". Ihre Idee ist, mit 3D-Modellen Bilder und Videos nach Inhalten zu durchsuchen. Diese Methode kann unter anderem helfen, Produktpiraterie aufzuspüren. "Forschung für die Praxis" stellt dafür 70.000 Euro für zwölf Monate bereit.

"Mobilität auf dem Land optimieren" wollen hingegen Forscher der Frankfurt University of Applied Sciences und der Hochschule RheinMain. Es geht um alternative Angebote zum herkömmlichen Personennahverkehr in Gegenden mit schrumpfender und alternder Bevölkerung. Dazu zählen etwa Dienstleister, die helfen, Fahrgemeinschaften zu organisieren. Auch dieses Vorhaben erhält 70.000 Euro für ein Jahr.

Praxistaugliche Lösungen

"Diese Projekte sind nur zwei Beispiele für die innovative Forschung unserer Hochschulen für Angewandte Wissenschaften. Ich bin sicher, dass die Ergebnisse nicht nur praxistaugliche Lösungen für Wirtschaft und Gesellschaft liefern. Sie ebnen den Hochschulen auch den Weg für bundesweite Forschungs- und Entwicklungsprojekte", so Wissenschaftsminister Boris Rhein abschließend.

Weiterführende Links:
Beispiele für Forschungsprojekte


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