2 Mio. Euro für Kompetenz im Hochleistungsrechnen: Projekte vom Stammbaum des Lebens über das Erdinnere bis zur Optimierung von Kühlrippen
Das "Kompetenznetzwerk für wissenschaftlich-technisches Hochleistungsrechnen in Bayern" (KONWIHR) geht in eine neue Runde: Im Herbst starten an bayerischen Universitäten und Fachhochschulen zehn neue Forschungsprojekte, in denen Methoden der numerischen Simulation auf Höchstleistungsrechnern weiterentwickelt und systematisch angewendet werden. Das Wissenschaftsministerium stellt hierfür über drei Jahre Fördermittel in Höhe von insgesamt rund 2 Mio. Euro bereit. "Wissenschaft und Technik sind immer stärker auf Know-how im Hochleistungsrechnen angewiesen. Wir wollen künftig noch mehr junge Leute an Supercomputern ausbilden und den Ideenaustausch mit der Wirtschaft fördern," sagte Wissenschaftsminister Thomas Goppel anlässlich der Förderzusage für KONWIHR am Freitag in München. Hochleistungsrechnen sei zu einem wichtigen Standortfaktor für Wissenschaft und Wirtschaft geworden, so der Minister.
22.08.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und KunstIn den Projekten werden so unterschiedliche Themen wie etwa die Rekonstruktion des Stammbaums des Lebens, die Berechnung der Struktur des Erdinneren, die Optimierung von Kühlrippen oder die Steuerung der Luftzirkulation in Operationssälen behandelt. Für die Berechnungen steht der Höchstleistungsrechner SGI ALTIX 4700 im Leibniz-Rechenzentrum der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in Garching zur Verfügung, der seit seiner Installation 2006/2007 zu den weltweit leistungsstärksten Computern zählt.
Informationen zum Thema:
Prof. Dr. Arndt Bode, Sprecher KONWIHR, Technische Universität München, Tel. 089/289-17654, E-Mail:
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