29. BAföG-Novelle: Verbesserungen für Studierende zum WS 2024/2025
Das Deutsche Studierendenwerk (DSW) informiert über die 29. BAföG-Novelle. Diese sieht eine Erhöhung der Elternfreibeträge, des BAföG-Grundbedarfs und der Wohnkostenpauschale vor. Außerdem werden Krankenversicherungs- und Pflegeversicherungszuschläge angehoben.
02.08.2024 Bundesweit Pressemeldung Deutsches StudierendenwerkNeu sind die Studienstarthilfe für unter 25-jährige Studienanfänger:innen, Flexibilitätssemester und späterer Fachrichtungswechsel.
Mit der 29. BAföG-Novelle wird es für Studierende zum Beginn des Wintersemesters 2024/2025 beim BAföG Verbesserungen und Neuerungen geben. Darüber informiert das Deutsche Studierendenwerk (DSW), der Verband der 57 Studierendenwerke, die im Auftrag von Bund und Ländern das Studierenden-BAföG umsetzen.
So steigen die BAföG-Freibeträge um 5,25%, damit potenziell mehr Studierende BAföG erhalten können. Parallel dazu wird der BAföG-Grundbedarf um 5% angehoben; er steigt damit zum Wintersemester 2024/2025 auf 475 Euro im Monat (bisher: 452 Euro). Die BAföG-Wohnkostenpauschale für Studierende, die nicht bei ihren Eltern wohnen, wird um 20 Euro auf 380 Euro im Monat erhöht.
Zusätzlich werden die Zuschläge für die Kranken- und Pflegeversicherung angehoben. Die BAföG-Förderungshöchstdauer wird flexibler gestaltet: Alle BAföG-Empfänger*innen können während ihres Studiums einmalig für ein Semester zusätzlich BAföG bekommen – über die normale Förderungshöchstdauer hinaus. Dieses Flexibilitätssemester können sie ohne Begründung beantragen, entweder im Bachelor- oder Masterstudium. Die 29. BAföG-Novelle bringt auch eine Änderung beim Fachrichtungswechsel mit sich, er ist nun spätestens bis zum fünften Semester möglich. Weiterhin soll der Einstieg ins Studium für Studienanfänger*innen unter 25 Jahren mit einer einmaligen Studienstarthilfe von 1.000 € erleichtert werden. Dafür müssen sie im Monat vor Beginn des Studiums Empfänger*in einer Sozialleistung sein (z. B. Wohngeld oder Bürgergeld).
Die Neuerungen und Verbesserungen auf einen Blick.
Punktuelle Verbesserungen, aber nicht der große Wurf auf bildungsklick: Politische DSW-Bewertung der 29. BAföG-Novelle
- Bundesrat billigt BAföG-Reform
- Aufstiegs-BAföG: 1,2 % weniger Geförderte im Jahr 2023
- Punktuelle Verbesserungen, insgesamt nicht der große Wurf
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