Statistik

3,7 Prozent mehr Personal an NRW-Hochschulen

In Nordrhein-Westfalen waren Ende 2011 an den 71 Hochschulen und Hochschulkliniken 117 400 Personen (ohne studentische Hilfskräfte) beschäftigt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 3,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

09.08.2012 Pressemeldung Information und Technik Nordrhein-Westfalen

Mehr als die Hälfte des Personals (62 800) war wissenschaftlich oder künstlerisch tätig; 54 600 Personen arbeiteten in der Verwaltung, den Bibliotheken, im technischen Dienst der Hochschulen oder als Pflegepersonal an den Hochschulkliniken.

Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich die Zahl des wissenschaftlichen und künstlerischen Personals um 3,3 Prozent. Der Zuwachs fiel im Vergleich zum Vorjahr (2009 gegenüber 2010: +8,1 Prozent) geringer aus. Die Zahl des Verwaltungspersonals stieg zwischen 2010 und 2011 um 4,0 Prozent (2009/2010: +4,5 Prozent).

Rund 10 Prozent des wissenschaftlichen und künstlerischen Personals hatten eine ausländische Staatsangehörigkeit (6 400). Mit 435 Beschäftigten bildeten Wissenschaftler/-innen aus China die größte Personengruppe, gefolgt von Italien (339) und Russland (335). Mit knapp 85 Prozent war der Großteil des ausländischen wissenschaftlichen und künstlerischen Personals an Universitäten beschäftigt; 9,5 Prozent war an Fachhochschulen und 5,6 Prozent an Kunsthochschulen tätig. Den höchsten Ausländeranteil verzeichneten mit rund 20 Prozent die Kunsthochschulen des Landes.

Im Rahmen der Hochschulpersonalstatistik wird für das hauptberuflich tätige wissenschaftliche und künstlerische Personal (2011: 44 400; +3,4 Prozent gegenüber 2010) auch die Art der Beschäftigung erhoben: Die Zahl der befristet Beschäftigten lag Ende 2011 bei 31 700 und damit um 2,3 Prozent höher als ein Jahr zuvor. 12 700 Beschäftigte hatten unbefristete Arbeitsverträge, das waren 6,3 Prozent mehr als im Vorjahr. (IT.NRW)


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