3 Projekte der Uni Mainz weiter im Rennen um Förderung bei der Exzellenzinitiative

Die Graduiertenschule „Graduate School of cultural and social studies“, „Material sciences“ und „Precision at the femto scale: the key to new physics“ werden aufgefordert, einen vollständigen Antrag für die derzeit laufende zweite Runde der Exzellenzinitiative abzugeben. Dies teilten die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Wissenschaftsrat heute bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in Bonn mit.

12.01.2007 Rheinland-Pfalz Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

Doris Ahnen, Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, freute sich über das positive Zwischenergebnis für die Anträge der Uni Mainz. „Die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erfahren damit die verdiente Anerkennung für einen kreativen und innovativen Ansatz“, sagte die Ministerin.

Es habe sich ausgezahlt, dass sich die rheinland-pfälzischen Hochschulen von dem schlechten Abschneiden in der ersten Runde nicht hätten entmutigen lassen. „Ich bin froh darüber, dass es den drei Projektgruppen gelungen ist, ihre Kompetenzen unter Wettbewerbsbedingungen so darzustellen, dass es die Gemeinsame Kommission von DFG und Wissenschaftsrat überzeugt hat“, sagte Ahnen. „In einem so eng umkämpften Feld wie bei der Exzellenzinitiative verdient dies Anerkennung und zeigt das besondere Potential der größten Universität des Landes“, erklärte die Ministerin.

Bedauerlich findet es Ahnen, dass die rheinland-pfälzischen Anträge für die beiden anderen Förderlinien – Exzellenzcluster und Zukunftskonzepte zur universitären Spitzenforschung – nicht berücksichtigt worden sind. Dies sei für die Landesregierung Ansporn, ihre Initiativen zur Förderung von Spitzenleistungen in Forschung und Lehre noch zu intensivieren. Ahnen sieht es als ihre Aufgabe an, gemeinsam mit den Hochschulen an einer weiteren Profilierung der rheinland-pfälzischen Hochschullandschaft zu arbeiten.

Bundesweit waren für die erste und zweite Förderlinie, die Graduiertenschulen und die Exzellenzcluster, insgesamt 278 Projektvorschläge eingereicht – darunter zwei Exzellenzclusteranträge und ein Graduiertenschulenantrag der TU Kaiserslautern, vier Graduiertenschulenanträge und vier Exzellenzclusteranträge der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und ein Exzellenzclusterantrag der Universität Trier.

Für die dritte Förderlinie – Zukunftskonzepte zur universitären Spitzenforschung – waren insgesamt 27 Vorschläge eingegangen, unter anderem einer der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Die endgültige Entscheidung über die geförderten Anträge treffen Vertreterinnen und Vertreter von Wissenschaft und Politik im Oktober dieses Jahres.


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden