400 Studienanfänger an Studienakademie Glauchau immatrikuliert

"Wenn es darum geht Fachkräfte für die sächsische Wirtschaft zu gewinnen und zu halten trifft der Akademiestandort Glauchau mit seinen Fachrichtungen den Nerv der regionalen Wirtschaft", sagte Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange aus Anlass der feierlichen Immatrikulation von 400 Studienanfängern an der Studienakademie Glauchau. Für Sachsen sehe sie in den kommenden Jahren einen erheblichen Mangel an akademi-schen Fachkräften. So sei absehbar, dass in Sachsen bis 2020 im Vergleich zu 2005 mehr als 25 000 zusätzliche AkademikerInnen benötigt würden (Vgl. Studie: "Hochschulen im demographischen Wandel", Winfrid Killisch/ Karl Lenz, 2007).

02.10.2007 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

Vor diesem Hintergrund sei die Förderung der Berufsakademie Sachsen eine wichtige Aufgabe des Freistaates, die er pro Jahr mit rund 17 Millionen Euro für den Betrieb der Studienakademien absichere. Dazu kämen weitere 13 Millionen Euro an EFRE (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) Mitteln, die der Berufsakademie Sachsen in den nächsten Jahren zur Verbesserung der Infrastruktur zur Verfügung stünden. Fest eingeplant seien außerdem 4,5 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfond (ESF) um beispielsweise den Zugang zum Studium oder die Weiterbildung zu fördern. "Die Berufsakademie ist für jeden einzelnen Studenten eine große Bildungschance und für Sachsens Wirtschaft ein Fachkräftemotor. Daher werde ich mich für einen Ausbau der Berufsakademie einsetzen", so Ministerin Dr. Stange.

Die Berufsakademie Sachsen mit ihren sieben Studienakademiestandorten in Bautzen, Breitenbrunn, Dresden, Glauchau, Leipzig, Riesa und Plauen hat derzeit rund 4.600 Studentinnen und Studenten.


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