47 Anträge für den Preis "Exzellenz in der Lehre"
Elf hessische Hochschulen haben sich mit 47 Anträgen für den Preis "Exzellenz in der Lehre" beworben. "Die Resonanz zeigt, dass die Universitäten, Fach- und Kunsthochschulen den Erwartungen der Studierenden hinsichtlich einer exzellenten Lehre durchaus gewachsen sind. Ich bin sicher, dass der erstmals ausgelobte Wettbewerb zu einem guten und angemessenen Ergebnis führen wird", sagte der Hessische Minister für Wissenschaft und Kunst, Udo Corts.
25.05.2007 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Wissenschaft und KunstEr hatte den Preis Anfang dieses Jahres ins Leben gerufen, um die Qualität der Lehre als zentrales Kriterium für Spitzenhochschulen zu etablieren und als strategisches Ziel des Qualitätsmanagements zu profilieren. Für die künftig jährlich zu verleihende Auszeichnung hatte der Minister Preisgelder von insgesamt 250.000 Euro zur Verfügung gestellt. Hinzu kommen weitere 125.000 Euro von der Hertie-Stiftung. Der hessische "Exzellenz in der Lehre"-Preis ist damit die höchstdotierte staatliche Ehrung dieser Art in Deutschland.
In den 47 Anträgen ist ein großer Teil der Fächer, die an Fachhochschulen, Universitäten und Kunsthochschulen die Lehre repräsentieren, vertreten. Viele Anträge kommen aus den Geisteswissenschaften, aber auch die Ingenieurwissenschaften sind gut repräsentiert. Im Fach Kunst sind ebenfalls Anträge vorgelegt worden. Prämiert werden die Entwicklung und Einführung neuer Curricula und der erfolgreiche Einsatz von Lehr- und Lernmaterialien aber auch neuartige Beratungs- und Betreuungskonzepte. Angesichts der in Deutschland einmaligen Preissumme für gute Hochschullehre soll nicht nur ein Einzelpreis vergeben werden, sondern eine kleine, sorgfältig ausgewählte Gruppe die Auszeichnung erhalten. Bewertet werden die Vorschläge von einer Gutachtergruppe, die das Ministerium berufen hat. Mitglieder sind Prof. Dr. Claudia Maria Aymar (Fachhochschule Wiesbaden), Prof. Dr. Albrecht Beutelsbacher (Justus-Liebig-Universität Gießen), Prof. Dr. Peter Steinbach (Universität Karlsruhe TH), Prof. Dr. Ulrich Teichler (Universität Kassel), Prof. Dr. Matthias Wagner (Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt) und Prof. Dr. Michael Madeja, Geschäftsführer der gemeinnützigen Hertie-Stiftung.
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