Studienberatung

61 Prozent der Studierenden haben Beratungsbedarf

- Top-Themen: Studienfinanzierung, Krankenversicherung, Finanzierung eines Auslandsaufenthalts, Arbeitsorganisation, Zeitmanagement - Deutsches Studentenwerk (DSW) veranstaltet in Münster Jahreskonferenz der Beraterinnen und Berater aus den Studentenwerken - DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde: "Rhetorik, Präsentation, Autogenes Training – Beratung der Studentenwerke wird breiter und bunter" - Themen auf Berater-Konferenz: Bachelor/Master aus der Sicht der Hirnforschung, Burnout, Gehirndoping

08.06.2010 Pressemeldung Deutsches Studentenwerk

61% der Studierenden im Erststudium haben Beratungsbedarf, und mit 55% haben mehr als die Hälfte von ihnen professionelle Beratungsangebote in Anspruch genommen. Diese Zahlen aus seiner jüngsten Sozialerhebung meldet das Deutsche Studentenwerk (DSW). Es veranstaltet in Münster eine dreitägige Konferenz für die Beraterinnen und Berater aus den Studentenwerken.

Den häufigsten Beratungs- und Informationsbedarf haben die Studierenden zum Thema Studienfinanzierung. Es folgen: Krankenversicherung, die Finanzierung eines Auslandsaufenthalts, Arbeitsorganisation, Zeitmanagement, Zweifel am Studium, depressive Verstimmungen, Arbeits- und Konzentrationsschwierigkeiten, Prüfungsangst, Vereinbarkeit von Studium und Nebenjob, Lern-/Leistungsprobleme.

Bachelor-Studierende haben einen ähnlich hohen Beratungsbedarf wie Studierende, die ein Diplom, einen Magister oder ein Staatsexamen anstreben.

"Die studienbegleitende, nicht-fachbezogene Beratung ist ein Erfolgsfaktor für das Studium, und die Studentenwerke leisten hier großartige Arbeit", betonte Achim Meyer auf der Heyde, der Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks, heute zur Eröffnung der Konferenz in Münster. Die Studentenwerke bieten Sozialberatung und psychologische Beratung; sie beraten Studierende mit Kind und Studierende mit Behinderung.

In jüngster Zeit hat sich das Beratungsangebot stark erweitert, wie Meyer auf der Heyde betonte: "Rhetorik- und Präsentationskurse, Autogenes Training, Coachings zum Zeit- und Stressmanagement – die Beratung der Studentenwerke ist breiter und bunter geworden, und die Studierenden nehmen die Angebote gerne wahr."

Beim Studentenwerk Münster treffen sich bis Donnerstag, 10. Juni 2010, die psychologischen Beraterinnen und Berater, die Sozial- und Studienfinanzierungsberaterinnen und -berater aus den Studentenwerken zu einer Konferenz mit Erfahrungsaustausch und Fachvorträgen.

Prof. Dr. Dr. Gerhard Roth vom Institut für Hirnforschung der Universität Bremen und Präsident der Studienstiftung des deutschen Volkes, spricht in Münster über "Leistungsdruck und Prüfungsangst – Vorteile und Risiken der neuen Curricula aus Sicht der Hirnforschung". Davinia Talbot vom Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, Mitverfasserin des Memorandums "Das optimierte Gehirn", hält einen Vortrag mit dem Titel "Gestern Kaffee, heute Pillen. Ethische Überlegungen zum Einsatz leistungssteigernder Mittel".

Das Programm der Konferenz zum Download: www.studentenwerke.de/pdf/Programm_FTB2010.pdf

DSW-Ansprechpartnerin vom 8. bis 10. Juni 2010 vor Ort in Münster:
Astrid Schäfer, Referatsleiterin Beratung und Soziale Dienste, Tel. 0178 760 64 03

Wir nehmen gerne Ihre Interviewwünsche entgegen und vermitteln Sie zu Expertinnen und Experten vor Ort.


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