Bayern

Acht herausragende Stipendiaten in Stiftung Maximilianeum und in Wittelsbacher Jubiläumsstiftung aufgenommen

Acht herausragende Abiturienten und Abiturientinnen aus dem ersten Jahrgang des achtjährigen Gymnasiums wurden neu in die Stiftung Maximilianeum für Studenten bzw. in die Wittelsbacher Jubiläumsstiftung für Studentinnen aufgenommen. Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle: "Die Förderung junger Menschen ist ein wichtiges bildungs- und gesellschaftspolitisches Anliegen in Bayern. Ich gratuliere den Stipendiaten zu Ihrer Aufnahme und wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrem Studium."

02.08.2011 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Zur Aufnahme in die Stiftung Maximilianeum ist ein mehrstufiges Verfahren zu durchlaufen. Die wichtigsten Anforderungen an die Bewerber sind hierbei ein 1,0-Abitur und das erfolgreiche Bestehen zum einen der Prüfung nach dem Bayerischen Eliteförderungsgesetz und zum anderen einer Sonderprüfung im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus. Besonderer Wert wird bei der Auswahl der Stipendiaten auf die Breite ihrer Interessen, ihre Offenheit auch für neue und ungewohnte Fragestellungen und ihre soziale Kompetenz gelegt.

Die Sonderprüfung im Staatsministerium für Unterricht und Kultus wurde aufgrund des doppelten Abiturjahrgangs in diesem Jahr zweimal durchgeführt. Die beiden Abiturjahrgänge standen dabei nicht in Konkurrenz zueinander.

Die private Stiftung Maximilianeum geht auf König Max II. von Bayern zurück. Sie wurde 1852 eingerichtet, um besonders begabte Studenten aller Schichten zu fördern. Nach dem Willen des Stifters ist die Unterstützung Bewerbern aus Bayern oder der linksrheinischen Pfalz (ehemals zu Bayern gehörig) vorbehalten. 1980 wurde für hochbegabte Abiturientinnen zusätzlich die "Wittelsbacher Jubiläumsstiftung für weibliche Studierende in der Stiftung Maximilianeum" eingerichtet.

In die Stiftung Maximilianeum bzw. in die Wittelsbacher Jubiläumsstiftung wurden neu aufgenommen:

Matthias Brugger, Lessing-Gymnasium Neu-Ulm
(Studium: Informatik)

Thomas Dziwis, Hildegardis-Gymnasium Kempten
(Studium: Rechtswissenschaften)

Lisa Erlmann, Caspar-Vischer-Gymnasium Kulmbach
(Studium: Geographie, Politikwissenschaft)

Valentin Hofmann, Hans-Carossa-Gymnasium Landshut
(Studium: Physik, Philosophie, Altphilologie)

Franziska Reich, Holbein-Gymnasium Augsburg
(Studium: Rechtswissenschaften)

Philipp Reiser, Städt. Thomas-Mann-Gymnasium München
(Studium: Physik)

Matthias Thoma, Max-Planck-Gymnasium München
(Studium: Mathematik)

Monika Wintergerst, Gymnasium Sonthofen
(Studium: Japanologie)


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