Aktionsbündnis gegen Studiengebühren ist 10 Jahre alt geworden

Die GEW Thüringen gratuliert dem Aktionsbündnis gegen Studiengebühren (ABS), das vor 10 Jahren am 18. April 1999 in Krefeld gegründet wurde. "Es ist wichtiger denn je, den Kampf gegen Studiengebühren und für Bildung als Menschenrecht weiterzuführen", erklärte Thomas Hoffmann, Referatsleiter für Hochschule und Forschung.

21.04.2009 Pressemeldung GEW Thüringen

"Wir unterstützen das Bündnis aktiv, indem Vertreter des Landesausschusses der Studentinnen und Studenten in der GEW Thüringen (LASS) im Koordinierungsgremium mitarbeiten", so Hoffmann weiter. Gegründet wurde das ABS in einer Situation, als die damalige rot-grüne Bundesregierung ein allgemeines Verbot von Studiengebühren nicht entschlossen umsetzen wollte. Mittlerweile haben sich ca. 300 Bündnispartner/innen wie Gewerkschaften, NGOs, Studierende, Schüler/innen und Parteien dem Kampf des Bündnisses angeschlossen. Die Ergebnisse der letzten Jahre - die Einführung von Studiengebühren in verschiedenen Bundesländern - haben deutlich gemacht, dass die Debatte um Studiengebühren genauso aktuell ist wie vor zehn Jahren.

Das ABS unterstützt die lokalen und regionalen Kämpfe von Aktivist/innen für freie Bildung innerhalb der Bundesrepublik, aber auch über deren Grenzen hinaus. Neben den vielfältigen Protestaktionen und Demonstrationen unterstützt das ABS auch Klagen von Bildungsgebühren. Im "Krefelder Aufruf" von 1999, der bis heute die wichtigste programmatische Grundlage der Bündnisarbeit ist, heißt es: "Studiengebühren sind aus gesellschafts-, sozial- und bildungspolitischen Gründen abzulehnen. Sie lösen kein einziges Problem, sondern verschärfen die Krise des Bildungssystems." Dem schließt sich die GEW Thüringen uneingeschränkt an.

Anfragen können gerichtet werden an
Marlis Bremisch Referentin für Hochschule und Forschung
Tel.: 0361 5 90 95 21 E-Mail:

Ansprechpartner

GEW Thüringen

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