Anerkennung vollzeitschulischer beruflicher Bildungsgänge:

Bildungssenatorin Alexandra Dinges-Dierig begrüßt ausdrücklich das Ergebnis eines Gesprächs zwischen der Kultusministerkonferenz (KMK) und dem Präsidenten des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Ludwig Georg Braun, nach dem beide Seiten in der Auffassung übereinstimmen, das bewährte duale System der Berufsausbildung zu erhalten und zu stärken.

03.06.2005 Hamburg Pressemeldung Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung (BSFB)

KMK und DIHK erklären, dass es angesichts der Lage auf dem Ausbildungsmarkt sinnvoll erscheint, vollzeitschulische berufliche Bildungsgänge unter bestimmten Bedingungen anzuerkennen und ihnen durch stärkere Praxisanteile eine höhere Wertigkeit zu geben.

Soweit die Industrie- und Handelskammern betroffen sind, sollen auf Landesebene über Arbeitsgemeinschaften zusammen mit dem jeweiligen Kultusministerium Maßnahmen entwickelt werden, die dem Ziel der besseren Vermittlung von Jugendlichen dienen. Dazu gehören zum Beispiel Mentorenprogramme zur Begleitung von Schülern in der letzten Phase vor dem Schulabschluss sowie Kooperationsverträge zwischen Schulen und Betrieben.

Bildungssenatorin Alexandra Dinges-Dierig: "Die Einrichtung vollzeitschulischer beruflicher Bildungsgänge und deren Anerkennung durch die Kammern ist eines der wichtigen Zie-le, dass wir in Hamburg im Rahmen des Prozesses der Reform der beruflichen Bildung erreichen wollen. Wir sind hier in der Hansestadt auf gutem Wege und ich freue mich, dass dies nun auch auf Bundesebene breit unterstützt wird. Dies ist der richtige Weg, um Jugendliche weg von der Straße zu bringen, ihnen stattdessen Ausbildung, Anerkennung und ein Auskommen zu verschaffen".


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