Angebot an Masterstudiengängen bedarfsgerecht ausgeweitet
Die Umstellung auf Bachelor- und Masterstudiengänge im Rahmen der Bologna-Reform entwickelt sich an deutschen Hochschulen weiter positiv. So haben die Universitäten und Fachhochschulen ihr Studienplatzangebot im Masterbereich bedarfsgerecht ausgeweitet, wie die Kultusministerkonferenz in ihrem Bericht zur "Situation im Masterbereich im Wintersemester 2011/2012" als Antwort auf die öffentliche Diskussion um Masterkapazitäten in den Hochschulen feststellt.
22.06.2012 Pressemeldung Sekretariat der KultusministerkonferenzDanach hat sich die Zahl der Masterstudiengänge im Vergleich zum vorangegangenen Wintersemester von 4.713 auf 5.379 erhöht. Die große Mehrzahl (4.094 Studiengänge) oder 76 Prozent aller Masterstudiengänge unterliegt dabei keinen örtlichen Zulassungsbeschränkungen. Einen besonders geringen Anteil zulassungsbeschränkter Masterstudiengänge weisen die Ingenieurwissenschaften an Universitäten mit 8,14 Prozent auf.
"Das Angebot an Studiengängen im Masterbereich ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt ausreichend. In der gestuften Studienstruktur stellt der Bachelor als erster berufsqualifizierender Abschluss den Regelabschluss dar. Wer als Bachelorabsolvent ein Masterstudium aufnehmen will, kann dies in den allermeisten Fällen sowohl in seinem Wunschfach als auch an seiner Wunschhochschule tun. Wir werden die Entwicklung in den Masterstudiengängen aber sorgfältig weiterverfolgen, um rechtzeitig reagieren zu können, falls sich bei der Versorgung mit Masterstudienplätzen Engpässe abzeichnen sollten", erklärte der Präsident der Kultusministerkonferenz, Senator Ties Rabe.
Keine Kommentare vorhanden