Arbeitsplatz "Wissenschaft und Forschung" attraktiver machen
Bildungs- und Wissenschaftsminister Mathias Brodkorb hat sich für eine bessere Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ausgesprochen. Auf der Hochschulpolitischen Konferenz in Rostock plädierte der Minister für die Prüfung längerer Laufzeiten bei den Verträgen des wissenschaftlichen Personals.
23.11.2012 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-VorpommernAusgerichtet wurde die Konferenz durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, den Deutschen Hochschulverband Mecklenburg-Vorpommern und den Landesverband der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft.
"Ich bin sehr dafür, über gemeinsam getragene Grundsätze der Personalpolitik und Personalentwicklung nachzudenken, die wir künftig in den Zielvereinbarungen zwischen Land und Hochschulen niederlegen könnten", sagte Minister Brodkorb vor den rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Konferenz. "Dabei habe ich insbesondere die Karrierewege von Frauen im Blick." Der Minister lobte in diesem Zusammenhang die Arbeit der Hochschulrektorenkonferenz. Das Gremium hat im April 2012 ein Papier mit anzustrebenden arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen erarbeitet.
Außerdem haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Konferenz über die Neuregelung der Professoren-Besoldung diskutiert. Das Bundesverfassungsgericht hatte in einem Urteil die W2-Besoldung in Hessen für verfassungswidrig erklärt. Mecklenburg-Vorpommern muss – wie alle anderen Bundesländer auch – die Anforderungen des Urteils in Landesrecht umsetzen.
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