Baden-Württemberg

Ausgaben der Hochschulen steigen um 1,8 Prozent auf 3,5 Mrd. Euro

Wie das Statistische Landesamt nach Auswertung der Hochschulfinanzstatistik mitteilt, beliefen sich die Ausgaben der Hochschulen in Baden-Württemberg im Jahr 2012 auf insgesamt 3,5 Mrd. Euro. Das entspricht einer Zunahme um 1,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

02.05.2014 Pressemeldung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

Alleine 2,4 Mrd. Euro bzw. 69 Prozent der gesamten Ausgaben wurden dabei von den neun Universitäten des Landes getätigt. Weitere 726 Mill. Euro gaben die 20 staatlichen Fachhochschulen zur Erfüllung ihrer Aufgaben im Jahr 2012 aus, was einem Anteil von 21 Prozent entspricht.

Die Entwicklung der einzelnen Ausgabearten im Laufe des Jahres 2012 verlief unterschiedlich. So sticht der starke Rückgang der Investitionsausgaben für den Erwerb von Grundstücken und Baumaßnahmen um rund 151 Mill. Euro (−46,3 Prozent) hervor. Die Ausgaben für sonstige Investitionen sind hingegen um 14,4 Prozent auf fast 216 Mill. Euro gestiegen. Insgesamt war folglich ein Rückgang der Investitionen von insgesamt fast einem Viertel bzw. 124 Mill. Euro zu verzeichnen. Hauptgrund für diesen Rückgang ist das Auslaufen des Zukunftsinvestitionsprogrammes des Bundes Ende 2011. Im Rahmen des Zukunftsinvestitionsprogrammes als Teil des "Konjunkturpakets II" wurden Bauinvestitionen der Hochschulen als konjunkturpolitische Maßnahme gezielt gefördert.

Die laufenden Ausgaben der Hochschulen in Baden-Württemberg erhöhten sich 2012 hingegen deutlich um fast 185 Mill. Euro (+6,3 Prozent). Alleine die Personalausgaben sind dabei um annähernd 115 Mill. Euro (+5,4 Prozent) auf insgesamt 2,2 Mrd. Euro angestiegen. Damit stellten die Personalausgaben mit einem Anteil von 64 Prozent an den gesamten Ausgaben mit Abstand den größten Ausgabenposten dar. Prozentual gesehen erhöhten sich die Ausgaben für "Bewirtschaftung und Unterhaltung der Grundstücke" und für "gezahlte Mieten und Pachten für Grundstücke" mit einem Plus von jeweils 19,4 Prozent bzw. 10,7 Prozent besonders deutlich. Auch die Energiekosten der Hochschulen in Baden-Württemberg stiegen spürbar um 8,9 Prozent.


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