BAföG-Hotline
(bikl) "Bekomme ich überhaupt BAföG?" "Darf ich etwas dazuverdienen?" "Wie lange wird gefördert?" Fragen, mit denen die BAföG-Beratungsstellen gerade zu Semesterbeginn überhäuft werden. Am 26. und 27. Oktober 2004 können die Ratsuchenden auf ein weiteres Angebot zurückgreifen: Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) richtet an diesen beiden Tagen ein bundesweites BAföG-Telefon ein.
25.10.2004 ArtikelUnter der Nummer 0180-2340000 können Eltern und Studierende zwischen 10 Uhr und 20 Uhr einen von acht BAföG-Fachleuten anrufen. Der Anruf kostet 12 Cent, egal von welchem Ort in Deutschland er geführt wird.
Außerdem werden Fragen per E-Mail beantwortet, wenn sie bis zum 27. Oktober 2004 an "bafoeg@dgb.de" gesendet werden.
Das Bundesausbildungsförderungsgesetz, kurz BAföG genannt, fördert Studierende vom ersten bis zum meist neunten Semester. Studierende aus einkommensschwachen Familien erhalten bis zu 585 Euro monatlich, zur Hälfte als Zuschuss, zur Hälfte als Darlehen.
Gerade Arbeiterkinder, die vom Elternhaus nicht mit gut sortierter Handbibliothek, guter Sprachbildung und umfassenden kulturellen Wissen ausgestattet werden, studieren häufig länger oder brechen ab. Gerd Köhler vom Geschäftsführenden Vorstand der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) rät: "Wer BAföG-berechtigt ist, sollte BAföG beantragen und studieren und nicht arbeiten gehen". Etwa 70 Prozent aller Studierenden arbeiten während des Studiums, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen.
Weiterführender Link
BAföG-Informationen des Deutschen Studentenwerks
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