Bamberger Lehramtsstudierende leiten 10.000 Förderstunden an Hauptschulen

10.000 Förderstunden haben über 120 Studierende der Pädagogik der Universität Bamberg an fünf Hauptschulen in den vergangenen Jahren gegeben. Anlässlich einer Feierstunde, die das Bayerische Kultusministerium und die Universität Bamberg am Mittwoch, 12. März, an der Hauptschule in Scheßlitz im Landkreis Bamberg ausrichten, dankt Minister Schneider den Studierenden für ihren Einsatz.

07.03.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

"Für mich haben die Bamberger Lehramtsstudierenden unter Beweis ge-stellt, dass sie mit hohem Engagement ihren künftigen Beruf anstreben und dabei die enge Verbindung zwischen Hochschulausbildung und praktischer Anwendung suchen", lobt Kultusminister Siegfried Schneider das Engagement der Studierenden der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. "Sie leisten einen hohen Einsatz - auch für unsere Schülerinnen und Schüler". Dabei verstärkt das Projekt, das die Didaktik der Arbeitslehre der Universität Bamberg 2000 begonnen hat, den Praxisbezug der Lehrerbildung.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Hauptschulinitiative, die Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider im Sommer 2006 gestartet hat. Ziel seiner Initiative ist es, die Hauptschule zu einer berufsvorbereitenden Schule zu entwickeln. "Alle Schülerinnen und Schüler sollen künftig die Hauptschu-le mit der Ausbildungsreife verlassen", betonte Minister Schneider. Mehr Schüler als bisher sollen auch den Mittleren Bildungsabschluss erreichen.

Zu den Referenten zählen u.a. der Bamberger Universitätsrektor Prof. DDr. Godehard Ruppert, die Ministerialräte Helmut Krück und Dr. Werner Schrom, der Didaktiker für Arbeitslehre der Universität Bamberg Dr. Andreas Gmelch, Rektor Herbert Stenglein und Lehrer Roland Back von der Hauptschule Scheßlitz.


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