Bayern

"Bayerischer Hochschulstandort behauptet Spitzenstellung"

"Die bayerischen Hochschulen haben durch ihre hervorragende Arbeit Großartiges geleistet", so Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch zum Abschneiden der Universitäten im Freistaat bei der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern. In der heutigen Auswahlsitzung wurden insgesamt 17 von 20 Förderanträgen der bayerischen Hochschulen bewilligt. Der Freistaat konnte damit sein sehr gutes Ergebnis aus dem Jahr 2006/2007 nochmals deutlich steigern. In der begehrten und hoch dotierten dritten Förderlinie "Zukunftskonzepte" haben die beiden Münchner Universitäten ihre nationale Spitzenstellung untermauert.

15.06.2012 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Sowohl die Ludwig-Maximilians-Universität München als auch die Technische Universität München führen somit den Titel "Exzellenzuniversität" bis 2017 weiter. Außerdem gehen sechs Exzellenzcluster und neun Graduiertenschulen an bayerische Universitäten. Der Minister beglückwünschte die bayerischen Universitäten und dankte allen, die bei den intensiven Vorbereitungen und Präsentationen der Anträge mitgewirkt haben, für ihren außerordentlichen Einsatz: "Anerkennung und Respekt verdienen vor allem die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Sie haben Enormes geleistet." Insgesamt konnte der Freistaat sein Ergebnis von 2007 um rund 30 Prozent verbessern.

Heubisch betont: "Das ist eine überragende Leistung unserer Hochschulen, die in der wissenschaftlichen Gemeinschaft international anerkannt und entsprechend gewürdigt wird. Das Ergebnis zeigt, dass wir mit unserer Wissenschaftspolitik im Freistaat auf dem richtigen Weg sind." Heubisch dankte auch den internationalen Experten, "für ihre umfangreiche und auf wissenschaftlichen Fakten beruhenden Begutachtungen". Heubisch zeigte sich besonders erfreut darüber, dass sich neben den beiden Münchner Zugpferden nahezu alle bayerischen Universitäten im Wettbewerb erfolgreich behauptet haben. "Die Förderanträge der Universitäten Erlangen-Nürnberg, Würzburg, Regensburg, Bayreuth und Bamberg sind allesamt bewilligt worden. Auch die Universität Augsburg ist an einem Exzellencluster maßgeblich beteiligt. Somit werden acht von neun staatlichen Universitäten bei der Exzellenzinitiative gefördert. Das unterstreicht einmal mehr, wie erfolgreich die bayerische Hochschulpolitik in der Fläche ist", so Heubisch.

Der Bewilligungsausschuss der Exzellenzinitiative hat heute in Bonn folgende Projekte in Bayern bewilligt:

  • Otto-Friedrich-Universität Bamberg

    • Bamberg Graduate School of Social Science

  • Universität Bayreuth

    • Bayreuther Internationale Graduiertenschule für Afrikastudien

  • Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

    • Erlanger Graduiertenschule für Fortschrittliche Optische Technologien
    • Exzellenzcluster: Engineering of Advanced Materials – Hierarchical Structure Formation for Functional Devices

  • Ludwig-Maximilians-Universität München:

    • Zukunftskonzept "LMUexcellent"
    • Distant Worlds – Munich Graduate School for Ancient Studies
    • Graduate School of Quantitative Biosciences Munich
    • Graduate School of Systemic Neurosciences
    • Graduate School for East and Southeast European Studies (zusammen mit der Uni Regensburg)
    • Exzellenzcluster: Nanosystems Initiative Munich (Mitantragsteller: TUM und die Universität Augsburg)
    • Exzellenzcluster: Münchner Zentrum für integrierte Proteinforschung (Mitantragsteller: TUM)
    • Exzellenzcluster: Münchner Zentrum für fortgeschrittene Photonik (Mitantragsteller: TUM) Exzellenzcluster: Munich Cluster for Systems Neurology (Mitantragsteller: TUM)

  • Technische Universität München:

    • Zukunftskonzept TUM. "The Entrepreneurial University"
    • International Graduate School of Science and Engineering
    • Exzellenzcluster: Ursprung und Struktur des Universums (Mitantragsteller: LMU)

  • Universität Regensburg:

    • Graduate School for East and Southeast European Studies (zusammen mit der LMU)

  • Julius-Maximilians-Universität Würzburg:

    • Graduate School for Life Sciences

Das knapp 2,5 Milliarden Euro umfassende Programm besteht aus insgesamt drei Förderlinien:

  • Graduiertenschulen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (durchschnittlich 1 – 2,5 Millionen Euro pro Jahr in den kommenden fünf Jahren)
  • Exzellenzclustern zur Förderung der Spitzenforschung (rund 3 – 8 Millionen Euro pro Jahr in den kommenden fünf Jahren)
  • Zukunftskonzepten zum projektbezogenen Ausbau der universitären Spitzenforschung (rund 142 Millionen Euro insgesamt pro Jahr in den kommenden fünf Jahren)

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