Bildungsmonitor 2008: Sachsen wieder Spitzenreiter beim Ingenieurnachwuchs
"Sachsens Hochschulen leisten damit nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Ausbildung von qualifiziertem Nachwuchs für die sächsische Wirtschaft, sie helfen auch die Nachwuchslücken in den anderen Bundesländern zu schließen", sagte Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange heute mit Blick auf die Ergebnisse des vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln vorgelegten Bildungsmonitors 2008.
26.08.2008 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und TourismusDemnach sei fast jeder vierte sächsische Hochschulabsolvent ein Ingenieur. "Sachsens Hochschulen konnten ihren guten Ruf als Nachwuchsschmiede für naturwissenschaftlichen und technischen akademischen Nachwuchs weiter ausbauen", so die Ministerin. "Damit bleibt Sachsen Spitzenreiter beim Ingenieurnachwuchs."
Derzeit studieren 24 Prozent der rund 107 000 sächsischen Studentinnen und Studenten in den Ingenieurwissenschaften und damit der weitaus größte Teil der Studierenden. Mehr als 40 Prozent seien in MINT (mathematisch-ingenieurwissenschaftlich-naturwissenschaftlich –technischen) Fächern eingeschrieben. (Quelle Bildungsbericht 2007) "Hier gibt es seit dem Wintersemester 2006/ 2007 einen weiteren Zuwachs", so Ministerin Dr. Stange. "Wenn wir uns ansehen, was in den nächsten Jahren gerade vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung in der Wirtschaft dringend benötigt wird, dann sind das gut ausgebildete Ingenieure." Allein in Sachsen würden ab 2010 rund 21 tausend Ingenieure und Naturwissenschaftler zusätzlich gebraucht. (Vgl. Studie "Hochschulen im demographischen Wandel"/ TU Dresden)
Keine Kommentare vorhanden